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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Hitze-Sommer meldet sich zurück - doch folgen am Wochenende wieder heftige Unwetter?

Wetter in Südostbayern ab 21. Juli.
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Wetter in Südostbayern ab 21. Juli.

Passend zur Sommerhalbzeit ziehen die Wetterexperten eine Zwischenbilanz: Der diesjährige Sommer war bis jetzt zu warm. Doch dürfen wir uns nochmal auf sonnige Tage freuen oder müssen wir wieder mit Unwettern rechnen? Die Aussichten für die Region in unserem exklusiven Wetterbericht.

Landkreis - Am Donnerstag (15. Juli) war Sommerhalbzeit. Die Hälfte des meteorologischen Sommers ist somit vorbei und wir können eine kurze Zwischenbilanz ziehen. „Es ist schwer zu glauben, aber der diesjährige Sommer war bis jetzt in Deutschland im Vergleich zum langjährigen Mittel um 2,8 Grad zu warm“, erklären die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de.

In Bayern haben wir immerhin ein Plus von 2,4 Grad. Vielen kommt der bisherige Sommer, der eher einen durchwachsenen Eindruck macht, aber definitiv nicht zu warm vor. „Zum Temperaturmittelwert zählen allerdings nicht nur die Tageshöchsttemperaturen, sondern auch die Nachtwerte“, betonen die Wetterexperten gegenüber rosenheim24.de.

Der Meteorologe Kai Zorn hat eine einfache Erklärung für das Phänomen: „Da wir die meiste Zeit sehr warme und feuchte Luftmassen hatten, hat es nachts nicht stark ausgekühlt und dadurch ist dieser Sommer so warm. Auch wenn er von den Tagestemperaturen her ziemlich weit hinter den anderen Jahren liegt.“ Es ist allerdings erst Sommerhalbzeit, es kann sich temperaturmäßig also noch einiges tun.

Die Aussichten für die Region im Detail:

  • Mittwoch, 21. Juli: Am Mittwoch starten wir aus einer relativ frischen Nacht mit Tiefstwerten zwischen 10 Grad in Mühldorf und 13 Grad im Berchtesgadener Land und in Traunstein. Örtlich ist besonders in Niederungen ein Frühnebel möglich, der einen leicht herbstlichen Eindruck hinterlässt. Der Nebel löst sich aber schnell auf und macht Platz für einen strahlend blauen Sommerhimmel, den nur an und in den Bergen einige dekorative Quellwolken zieren. Die Tageshöchstwerte bewegen sich zwischen 23 Grad im Landkreis Traunstein und bis zu 26 Grad im Landkreis Rosenheim.
  • Donnerstag, 22. Juli: Auch der Donnerstag beginnt recht frisch bei 10 Grad im Landkreis Mühldorf und bis zu 13 Grad in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein. Örtlich ist wieder Nebel möglich. Aber schon ab dem Vormittag wird es wieder strahlend sonnig mit nur wenigen Wolken und Temperaturen um die 26 Grad. Nur im Landkreis Traunstein ist es mit 24 Grad etwas frischer.
  • Freitag, 23. Juli: In der Nacht zum Freitag wird es mit 12 bis 15 Grad etwas wärmer. Danach haben wir wieder angenehmes Sommerwetter bei um die 27 Grad, nur in Traunstein ist es mit 25 Grad wieder etwas kühler. Allerdings nimmt die Bewölkung etwas zu und aus Südwesten könnten uns die ersten hohen Schleierwolken erreichen, die zwar der Sonne noch viel Platz lassen, aber schon einen Wetterwechsel am Wochenende ankündigen.
  • Samstag, 24. Juli: Im Laufe des Samstags stellt sich die Wetterlage um. Zuerst starten wir noch aus einer relativ milden Nacht mit bis zu 16 Grad in den Tag. Nach anfänglich noch viel Sonnenschein und schwülen 26 bis 29 Grad nimmt die Bewölkung im Tagesverlauf aber stark zu und es erreichen uns die ersten starken Schauer und Gewitter, die örtlich auch wieder Unwetterpotenzial in sich haben können.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Wieder Gefahr von Sturzfluten in NRW und Rheinland-Pfalz?

Nach einigen ruhigen Wettertagen stellt sich laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung, am Samstag und Sonntag wieder eine unbeständige und schwül warme Wetterlage ein. Ein Tief bringt wieder kühle Luftmassen und die treffen wieder einmal auf vorhandene schwüle und feuchte Luftmassen. In der Folge gibt es ab Samstagmittag im Westen, auch in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, neue Schauer, Gewitter und leider auch Unwetter. Auch in unserer Region könnte es zu Gewittern kommen - ob und wie stark genau, darauf wollten sich die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de zum derzeitigen Stand noch nicht festlegen.

„Wir erwarten zwar keine flächendeckenden Niederschläge wie vergangenen Mittwoch und Donnerstag, allerdings kann es hier und da regional ordentlich starke Gewitter geben. Eng begrenzt ist dann Startregen möglich. Der birgt die Gefahr lokaler Sturzfluten. Das ist natürlich besonders in den Flutgebieten nicht ungefährlich. Besonders betroffen sind ausgerechnet die Regionen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met (www.qmet.de) gegenüber dem Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Längeres stabiles und sehr warmes bis heißes Sommerwetter ist bis auf Weiteres also nicht in Sicht. Der unbeständige Sommer geht in die nächste Runde und das Gewitter- und Unwetterpotential bleibt auf einem sehr hohen Niveau.

jg

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