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Exklusiver Wetterbericht für die Region

„Gefährliche Wetterlage“: Regnet es sich nach Gewittern nun richtig ein?

Wetter in Südostbayern ab 14. Juli
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Wetter in Südostbayern ab 14. Juli.

Landkreis - Tief Bernd bringt nun gehörig Schwung in die Wetterküche - offenbar auch in der Region. Denn über Deutschland trifft „Bernd“ mit sehr warmen und feuchten Luftmassen zusammen.

Das sei eine „gefährliche Wetterlage“, betonten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte deswegen bereits für Dienstag (13. Juli) eine entsprechende Warnung für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting erlassen. rosenheim24.de hatte bereits darüber berichtet.

Dort, wo diese Luftmassen zusammentreffen, gibt es kräftige Regenfälle. Besonders sei der Westen des Bundesgebiets betroffen, hieß es. „Dort muss man mit schweren Überschwemmungen rechnen. Im weiteren Verlauf könnte sich das Tief auch in unsere Richtung verlagern, so dass auch hier mit erheblichen Niederschlagsmengen zu rechnen ist“, betonten die Wetterexperten gegenüber rosenheim24.de. Auch eine gefürchtete sog. VB-Wetterlage („5B“ gesprochen) könne sich noch einstellen. „Solche Wetterlagen sind immer für ein Hochwasser zu haben. Doch meist gibt es nach solch einer langanhaltenden unbeständigen Wetterlage auch eine länger anhaltende sommerliche Phase“, so die Experten abschließend.

Die Aussichten für die Region im Detail:

  • Mittwoch, 14. Juli: Am Mittwoch regnet es verbreitet. Im Landkreis Traunstein blinzelt auch mal die Sonne zwischen den Regenwolken hervor. Die Temperaturen liegen zwischen 15 Grad im Landkreis Traunstein, 17 Grad im Berchtesgadener Land, 18 Grad in Mühldorf und Rosenheim. Bis zu 19 Grad sind im Landkreis Altötting zu erwarten. Nachts gehen die Werte auf 12 Grad in Traunstein und bis zu 14 Grad in den restlichen Regionen zurück.
  • Donnerstag, 15. Juli: Der Regen lässt am Donnerstag kurzfristig etwas nach. Dennoch sind im Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim teilweise kräftige Regenschauer unterwegs. Sonst ist es im Landkreis Altötting und Mühldorf bedeckt bis bewölkt. Die Temperaturen steigen auf 18 Grad im Landkreis Traunstein sowie 21 Grad im Berchtesgadener Land, Mühldorf und Rosenheim. In Altötting dürfen wir uns an 22 Grad erfreuen.
  • Freitag, 16. Juli: Am Freitag ist erneut überall mit teils kräftigen Regenschauern zu rechnen. 19 Grad erreichen wir im Landkreis Traunstein, 21 Grad in Rosenheim und dem Berchtesgadener Land und bis zu 23 Grad im Landkreis Altötting und Mühldorf. In der Nacht gehen die Temperaturen auf 13 Grad im Landkreis Traunstein und 14 Grad in den anderen Landkreisen zurück.
  • Samstag, 17. Juli: Keinen guten Start ins Wochenende wird uns der Samstag bringen. Erneut sind überall teils kräftige Regenschauer mit dabei. Die Temperaturen liegen zwischen 19 Grad bis 23 Grad. In der Nacht werden dann weitere Regenfälle bei 14 Grad bis 16 Grad erwartet.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Experte: „Sitzen wettermäßig zwischen den Stühlen“

Im Westen der Republik ist Tief Bernd übrigens bereits am Montagabend bzw. Dienstag angekommen. Dort gab/gibt es Dauerregen und heftige Gewitter. „Die Regensummen sind immens. Rund um den Schwarzwald und auch in der Eifel werden bis zu 220 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Das ist regional die zwei- bis dreifache Monatsmenge, die binnen 72 Stunden vom Himmel kommt“,  warnte Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met (www.qmet.de) gegenüber dem Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Betroffen sind vor allem Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, das Saarland bis nach Baden-Württemberg und teilweise auch Bayern. Das „Problem“ sind dabei die unterschiedlichen Wetterlagen. „Wir sitzen zwischen den Stühlen. Im Westen Deutschlands vermengen sich die feuchtwarmen Luftmassen aus Osten und die kühlen Luftmassen aus Westen. Die Folge ist das nahezu stationäre Regenband mit Dauerregen und das über Stunden hinweg. Eingelagert sind dann auch noch Gewitter. (...) Dabei kann es auch ordentlich zu Sache gehen“, so Jung abschließend.

mw

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