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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Frühlingshafte Temperaturen zum Frühlingsanfang? Prognose sieht sogar Schnee

Das Wetter in Südostbayern ab Mittwoch (2. März).
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Das Wetter in Südostbayern ab Mittwoch (2. März).

Am Dienstag war Frühlingsanfang! Ja, genau, richtig gelesen: am 1. März hat der Frühling begonnen.
Zumindest der meteorologische Frühling. Doch erwarten uns nun auch frühlingshafte Temperaturen? Wir haben die Aussichten für die Region:

Es gibt verschiedene Definitionen von Frühling - und damit ist jetzt nicht die Tatsache gemeint, dass für manche Menschen schon ab 10 Grad der Frühling beginnt und andere noch bei 20 Grad frieren. Gemeint sind die verschiedenen wissenschaftlichen Definitionen von Frühling. Denn auch hier gibt es verschiedene.

Grob wird unterschieden zwischen:

  • Dem kalendarischen bzw. astronomischen Frühlingsanfang um den 20. März,
  • dem phänologischen Frühlingsanfang, der sich an der Natur und dem Wachstum bzw. dem Blühbeginn bestimmter Pflanzen orientiert,
  • und eben dem meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März jeden Jahres.

Der Grund, dass sich der kalendarische und der meteorologische Frühlingsanfang so weit auseinander befinden, liegt an einem einfachen Umstand: Meteorologen arbeiten viel mit Statistiken über Wetter und Temperaturen und sind deshalb auf festgelegte Zeiträume angewiesen, um ihre Daten über die Jahre besser vergleichen zu können. Sie rechnen in Quartalsblöcken: die Frühlingsmonate sind März bis Mai, der Sommer geht von Juni bis August, der Herbst von September bis November und der Wintermonate sind Dezember, Januar und Februar. Diese Einteilung in feste Blöcke eignet sich besser für Klimavergleiche und Monatsmittelwerte, deshalb beginnt der meteorologische Frühling immer am 1. März.

Ob uns der meteorologische Frühling auch entsprechendes Frühlingswetter in die Region bringt, sagen uns die Kollegen vom Himmel im SüdOsten in ihrem Wetterbericht für die nächsten Tage.

Die Aussichten für die Region im Detail:

  • Mittwoch (2. März): Am Mittwoch starten wir mit Temperaturen zwischen -2 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Mühldorf, -3 Grad in Traunstein und bis -5 Grad im Landkreis Rosenheim in dem Tag. Einiges an Sonne gibt es, es ziehen aber auch ein paar Wolken durch. Diese sollten aber den Sonnenschein kaum trüben. Die Temperaturen steigen auf 7 Grad in Altötting, Mühldorf und Traunstein. Bis 8 Grad erreichen die Temperaturen in Rosenheim und dem Berchtesgadener Land.
  • Donnerstag (3. März): Der Donnerstag startet erneut sehr kalt. Die Temperaturen erreichen bis zu -2 Grad in Mühldorf, -3 Grad in Rosenheim und Traunstein, -4 Grad bekommen wir in Altötting und dem Berchtesgadener Land. Tagsüber sind ein paar mehr Wolken als noch am Vortag unterwegs, das lässt sich besonders im Berchtesgadener Land feststellen. Am Tag steigen die Temperaturen auf 9 Grad in Traunstein, 10 Grad im Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting. Bis auf 11 Grad steigt das Thermometer in Rosenheim.
  • Freitag (4. März): Am Freitag wird der Hochdruck wieder stärker, wir beginnen den Tag erneut aus einer kalten Nacht heraus mit Temperaturen zwischen -2 Grad im Berchtesgadener Land und bis -4 Grad in Altötting, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. Die Sonne zeigt sich von früh bis spät, höchstens ein paar lockere Wölkchen lassen sich am Firmament bewundern. Die Temperaturen steigen auf 7 Grad in Altötting, Mühldorf und Traunstein. Bis zu 8 Grad erreichen wir in Rosenheim und dem Berchtesgadener Land.
  • Samstag (5. März): Am Samstag starten wir bei frischen -4 bis -5 Grad ins Wochenende. Wieder lässt sich von früh bis spät Sonne tanken und der blaue Himmel bewundern. Tagsüber steigt das Thermometer auf 8 bis 9 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Die Aussichten für die weiteren Tage:

Ab Sonntag nimmt dann die Bewölkung deutlich zu, wobei sie, je weiter man nach Süden kommt, immer dichter wird. Die Temperaturen bewegen sich zwischen -4 und +4 Grad, was eventuelle Niederschläge durchaus auch zwischendrin als Schnee fallen ließe.

Nach Anfang dieser Woche wurde zwar für die nächste Woche kühles, aber sonniges und trockenes Vorfrühlingswetter prognostiziert, die Berechnungen kippen aber langsam immer mehr nach unten. Mittlerweile sehen einige Modelle ab Montag wieder Schnee. Manche Karten würden am 10. März sogar eine ziemlich ordentliche Schneedecke in den Wetterkarten abbilden. Aber auch Meteorologe also Zorn betont, dass diese Variante noch mit großen Unsicherheiten behaftet ist: „Das wird so nicht kommen, aber der Trend geht dahin. Alle Modelle sind deutlich kälter geworden in der Mittelfrist um den 10. März.“
Der Winter wird dauerhaft keine Chance mehr haben, ein nachhaltiger Frühlingsdurchbruch ist aber leider auch noch nicht in Sicht.

mh

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