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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Nach Rekord-Oktober: Kommen jetzt Regen, Schnee und sogar Polarluft?

München/Landkreis – Nun wurde der Rekord geknackt: der Oktober 2022 war der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Stellt sich die Frage, wie es zum November-Beginn mit dem Wetter in Südostbayern weitergeht.

Allerdings ist der Vorsprung zum bisherigen Rekordhalter 2001 nur minimal: um nur drei Hundertstel Grad war es nach den noch nicht amtlichen Aufzeichnungen dieses Jahr wärmer. „Damit war der Oktober 2022 der wärmste Oktober seit Beginn der offiziellen Wetteraufzeichnungen 1881 sowie seit Beginn der inoffiziellen Aufzeichnungen seit Mitte des 18. Jahrhunderts“, sagte auch Meteorologe Kai Zorn. Mit einem Augenzwinkern fügte er noch hinzu: „Davor hat niemand was ordentliches notiert.“

Doch mit diesen überdurchschnittlichen Temperaturen scheint es jetzt zu Ende zu sein, erläuterten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de in diesem Zusammenhang. War es noch am Wochenende in der Region teils nochmal spätsommerlich warm, kühlte es pünktlich zu Allerheiligen schon merklich ab. Nach einer kurzen ruhigen Übergangsphase kippt das Ganze zum Wochenende weiter. Eine Kaltfront mit Polarluft bringt deutlich kühlere Temperaturen mit Regen und Schnee bis in mittlere Lagen.

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 02. November 2022.
  • Mittwoch (2. November): Der Mittwoch startet mit Tiefstwerten von 5 Grad im Berchtesgadener Land, 6 Grad in Altötting, Mühldorf und Rosenheim und bis zu 7 Grad in Traunstein. Nochmal wird es recht „fesch“ für die Jahreszeit, allerdings deutlich kühler als die letzten Tage. Neben einigen Wolken zeigt sich auch öfters die Sonne. Im Berchtesgadener Land zeigt sie sich besonders oft. Die Höchstwerte erreichen Temperaturen von 12 Grad in Traunstein und 14 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Rosenheim.
  • Donnerstag (3. November): Am Donnerstag tut sich langsam etwas im Wettergeschehen. Wir beginnen den Tag mit Temperaturen von 3 Grad im Berchtesgadener Land, 4 Grad in Rosenheim, 5 Grad in Altötting und Traunstein. Um die 6 Grad erwarten wir in Mühldorf. Erneut zeigt sich die Sonne, allerdings deutlich weniger als noch am Vortag. Von Westen her werden die Wolken immer dichter. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 Grad in Mühldorf und Rosenheim, 15 Grad in Altötting und Traunstein. Bis 17 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land.
  • Freitag (4. November): Am Freitag starten wir den Tag mit Temperaturen von 4 Grad in Rosenheim, 5 Grad in Traunstein, 6 Grad in Altötting und dem Berchtesgadener Land. Frische 7 Grad haben wir als Tiefstwert in Mühldorf. Viel Regen erwarten uns am Freitag. Die Temperaturen kommen über 9 Grad in Rosenheim und 10 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf sowie Traunstein nicht mehr hinaus. Dazu sind die Schneefallgrenze auf Regionen um die 1000m.
  • Samstag (5. November): Am Samstagmorgen könnte es bis 900 Meter und unter Umständen vielleicht sogar noch ein paar Meter tiefer den ersten nassen Schnee oder Schneeregen geben, in den mittleren und höheren Lagen der Alpen wird es richtig winterlich. Auch die ersten Alpenpässe werden dann voraussichtlich schon gesperrt sein. Die Frühwerte erreichen um die 4 bis 6 Grad. Tagsüber gibt es immer wieder mal Schauer – in mittleren und höheren Lagen auch mit Schnee. Die Sonne zeigt sich allerdings auch hin und wieder. Die Höchstwerte erreichen auch mit Sonne nur 8 bis 10 Grad. Im Dauergrau bleibt es deutlich frischer.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Hat Sonne-Wolken-Spiel weiter Bestand?

Wie geht es im Anschluss weiter? Am Sonntag kommt bei 4 bis 12 Grad die Sonne wieder öfter hervor. Es wird freundlicher. Regenschauer könnten uns aber trotzdem noch erwarten. Eine Wetterberuhigung gibt es dann ab Montag, es sollte trocken bleiben. Nach möglicher Nebelauflösung liegen die Temperaturen in einem der Jahreszeitlich entsprechenden Bereich von 5 bis 12 Grad.

Auch am Dienstag und Mittwoch bleibt es wahrscheinlich trocken. Das bekannte Sonnen-Wolken-Spiel hat weiter Bestand. Inwiefern der Nebel allerdings wieder zu Problemen führen kann, bleibt – Stand jetzt – noch abzuwarten.

mw

Rubriklistenbild: © dpa

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