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Exklusiver Wetterbericht für die Region

November-Wärme oder November-Winter? Welche Rolle der Nebel dabei spielt

München/Landkreis – Momentan „geistert“ (mal wieder) das Gerücht durch die Wetterküche, dass dieses Jahr der Winter ausfallen könnte. Als Begründung wird ein zu milder November angeführt. Doch ist da überhaupt was dran? Und wie wird das Wetter in Südostbayern in den nächsten Tagen?

Ob an diesem Gerücht etwas dran ist, überprüfen wir anhand der aktuellen Prognosen und vergleichbaren Novembermonaten der vergangenen Jahre. „Oft werden in der Meteorologie zur Wettervorhersage Vergleiche gezogen zu vergangenen Monaten und Jahreszeiten. Denn auch beim Wetter besteht oft ein Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung. So kann man aus einer gegebenen Ausgangslage häufig auf die weitere Entwicklung schließen“, erklärten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de in diesem Zusammenhang.

Allerdings spielen beim Wetter so viele Einzelfaktoren mit, so dass es schlichtweg unmöglich ist, aus einem Monat eine ganze Jahreszeit vorher zu sagen. Oft schon folgte nach einem milden November auch ein sehr milder Winter. Es gibt aber auch genau die gegenteiligen Verläufe. So gab es zum Beispiel im Jahre 2009 einen sehr milden November und trotzdem fror dann im Winter 2009/10 sogar die Ostsee zu. Genauso herrscht oft die Hoffnung, dass ein kalter November auch einen kalten Winter mit sich bringt. Auch das ist schon passiert, aber es gibt auch hier die gegenteiligen Verläufe wie zum Beispiel beim November 2007. Dieser war relativ kalt und brachte früh schon Schnee. Darauf folgte allerdings ein äußerst milder Hochwinter. „Man kann also gut erkennen, dass für eine Prognose mehr dazu gehört, als nur aus einzelnen Monaten auf ganze Jahreszeiten zu schließen“, so die Experten weiter.

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 9. November 2022.
  • Mittwoch (9. November): Am Mittwoch beginnen wir mit Tiefstwerten von 6 Grad im Berchtesgadener Land und Traunstein, 5 Grad in Altötting und Mühldorf sowie „frischen“ 2 Grad in der Region Rosenheim. Viel und auch dichter Nebel ist bis in den späten Vormittag möglich. Dieser kann sich aber auch mitunter den ganzen Tag halten. Wenn sich der Nebel auflöst, wird es meist sonnig. Allerdings ziehen auch dichtere Wolkenfelder durch. Die Höchstwerte erreichen 15 Grad in Altötting, Mühldorf und Traunstein. Bis zu 16 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land und Rosenheim.
  • Donnerstag (10. November): Der Donnerstag startet mit Temperaturen zwischen 5 Grad in Traunstein und 4 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land, Mühldorf und Rosenheim. Die Wolken sind dicht. „Dank“ eines Niederschlaggebiets regnet es immer wieder. Die Sonne zeigt sich nur zwischendurch mal – in Altötting, Mühldorf und Rosenheim sind die Chancen dafür am besten. Die Temperaturen steigen auf 10 Grad im Berchtesgadener Land und Traunstein sowie 11 Grad in Altötting, Mühldorf und Rosenheim. Im Dauernebel bleibt es deutlich kühler.
  • Freitag (11. November): Typisch herbstlich gestaltet sich der Freitag – mit viel Nebel, der vor allem in den Morgenstunden auch sehr dicht sein kann. Die Tiefstwerte erreichen Temperaturen von 3 Grad in Traunstein, 2 Grad in Altötting und Rosenheim, 1 Grad in Mühldorf und 0 Grad im Berchtesgadener Land. Es könnte also glatt werden. Wenn sich der Nebel auflöst, zeigt sich stellenweise die Sonne. Es ziehen aber auch wieder Wolken durch. Allerdings kann sich der Nebel stellenweise auch den ganzen Tag halten. Dann kommen die Höchstwerte über 8 Grad nicht hinaus. Ansonsten steigt das Thermometer auf Werte zwischen 10 und 12 Grad.
  • Samstag (12. November): Der Samstag und damit das Wochenende startet mit Temperaturen von 1 bis 3 Grad. Erneut sind ein paar Nebelfelder in der Region unterwegs. Nach Auflösung des Nebels sind wieder einige Sonnenstunden drinnen. Allerdings ziehen auch heute wieder Wolkenfelder durch. Die Temperaturen steigen auf 10 bis 12 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Wird der November heuer „zu warm" ausfallen?

Der Sonntag wird nach Auflösung von Frühnebelfeldern erneut recht freundlich verlaufen. Die Temperaturen erreichen 3 bis 10 Grad. Ähnlich wird der Montag, Dienstag und Mittwoch. Allerdings steigt auch jeden Tag die Nebelgefahr. Der Nebel kann sich dann auch mal dem ganzen Tag halten. Die Höchstwerte erreichen 2 bis 12 Grad.

Rein rechnerisch sieht es also auf den ersten Blick so aus, als würden die nächsten Tage wirklich zu warm ausfallen. Es werden nämlich die Tagesmitteltemperaturen, die momentan im langjährigen Mittel bei um die 4 bis 5 Grad liegen sollten, mit deutlich wärmeren 6 bis 9 Grad berechnet. Allerdings wurde hier die Rechnung ohne den Nebel bzw. Hochnebel gemacht, der die tatsächlichen Tagesmitteltemperaturen deutlich nach unten korrigieren dürfte. „Alleine deshalb bleibt es abzuwarten, ob der diesjährige November überhaupt zu mild ausfällt oder ob er sich um das langjährige Mittel einpendeln wird“, so die Experten abschließend.

mw

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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