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Exklusiver Wetterbericht für die Region

25-Grad-Absturz droht: Kommen jetzt Schnee, Dauerfrost und die „Russenpeitsche“?

München/Landkreis – „Das, was da berechnet wurde, das weckt die Wetterleute auf, das macht Spaß, das rockt die Wetterküche! Es wird echt spannend“, dieses Fazit zogen die Wetterexperten von rosenheim24.de im Hinblick auf die nächsten Tage. Was kommt da auf Südostbayern genau zu?

„Wenn das nur annähernd so in diese Richtung gehen würde, dann haben wir die spannendste Wetterlage seit vielen Monaten“, meint auch Meteorologe Kai Zorn. Während die letzten Tage und Wochen der „immer gleiche Hochdrucksumpf“, aufgelockert von „Mini-Tiefs“, unser Wetter dominierten und es am Ende unter dem Strich zu warm machten, könnte sich das nun ändern. „Noch sind es einige wenige Läufe, aber endlich könnte da doch ein Umschwung bevor stehen. Manche vorwitzige Berechnungen sehen, man halte sich fest: zu kaltes Wetter mit Dauerfrost und Schnee! Kälter als der Durchschnitt! Das wäre ja, besonders nach den letzten sechs Monaten, schon etwas Außergewöhnliches“, erklärten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de hierzu.

Noch sind wir circa 10 Grad über dem Durchschnitt der Tagesmitteltemperaturen aus den letzten 30 Jahren. „Am kommenden Freitag (18. November) allerdings wären wir nach den Berechnungen des GFS-Rechenlaufes (...) etwa 15 Grad darunter! Das wäre ein Absturz von fast 25 Grad, den wir so lange nicht gesehen haben“, so die Experten weiter. Auf gut Deutsch: es würde gefühlt „gesäß-kalt“ werden! Die von manchen Meteorologen gern zitierte „Russenpeitsche“ würde uns dann kräftig den Hintern versohlen! Gut, der Absturz ginge relativ langsam über zwei Tage, aber trotzdem wäre es ein Temperaturschock vom Feinsten.

Noch sind dies zwar „nur“ Einzelberechnungen, die diesen Wetterverlauf auf dem Schirm haben. Ob es also unter dem Strich wirklich so kommt, ist derzeit noch offen. Aber wie wahrscheinlich ist ein Kaltlufteinbruch? Kommt er überhaupt? Und wenn ja, wie lange bleibt der Frost? Dabei hilft auch ein Blick auf die nächsten Tage:

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 12. November 2022.
  • Samstag (12. November): Der Samstag beginnt mit Tiefstwerten von 1 Grad in Rosenheim sowie 2 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land und Mühldorf. In der Früh hält sich in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Mühldorf teilweise dichter Nebel. Nach Nebelauflösung zeigt sich dann verbreitet mal die Sonne. Allerdings sind auch einige Wolken unterwegs. Die Höchstwerte steigen auf 10 Grad in Mühldorf, 11 Grad in Traunstein, 12 Grad in Altötting und Rosenheim. Bis 13 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land. Am Abend und in der Nacht kann sich wieder dichter Nebel bilden.
  • Sonntag (13. November): Am Sonntag starten wir mit Tiefstwerten zwischen 0 Grad in Rosenheim, 2 Grad in Altötting und Berchtesgadener Land sowie 3 Grad in Mühldorf und Traunstein. Der Tag beginnt verbreitet schon recht freundlich. Allerdings ist die Nebelgefahr auch wieder gegeben – besonders in Rosenheim und Traunstein diesmal auch etwas hartnäckiger. Die Höchstwerte erreichen Temperaturen von 13 Grad in Altötting, Mühldorf und Rosenheim. 15 Grad erreichen wir in Traunstein und bis zu 16 Grad sind im Berchtesgadener Land möglich. Es wird unterm Strich verbreitet ein schöner Tag.
  • Montag (14. November): Der Montag beginnt mit Temperaturen von 2 Grad in Rosenheim sowie 3 Grad in Altötting und Berchtesgadener Land. 4 Grad erreichen wir in Mühldorf und Traunstein. Erneut ist es recht freundlich. Allerdings gibt es auch am Montag, besonders in den nordöstlichen Regionen, einige Nebelfelder. In Rosenheim und Traunstein überwiegt wahrscheinlich der wolkenlose Eindruck. Die Höchstwerte erreichen Temperaturen von 11 Grad in Altötting, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. Bis auf 12 Grad klettert das Thermometer im Berchtesgadener Land.
  • Dienstag (15. November): Am Dienstag starten wir den Tag mit Tiefstwerten von 2 bis 4 Grad. Es gibt viele Nebelfelder, die sich in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Mühldorf örtlich auch den ganzen Tag halten könnten. In Rosenheim und Traunstein sind Nebelfelder wahrscheinlich auch möglich. Allerdings sollten sie sich dort schneller auflösen können. Zwischendurch zeigt sich auch mal die Sonne. Wolken ziehen aber auch vermehrt durch. Die Höchstwerte erreichen 11 bis 13 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Nebel, Regen – und noch viel Ungewissheit?

Der weitere Wetterverlauf ist – wie oben bereits erwähnt – noch eher fraglich. Die zumeist berechneten Varianten würden am Mittwoch und Donnerstag viel Bewölkung sehen. „Besonders in den südlichen Landkreisen könnte auch der ein oder andere Regenschauer dabei sein“, so die Experten.

Und auch Nebel ist und bleibt, vor allem in den Nacht- und Vormittagsstunden, ein Thema. Dabei liegen die Temperaturen morgens oft noch im frostfreien Bereich um die 3 bis 4 Grad. Tagsüber bleibt es wohl eher trüb mit nur wenigen Chancen auf Sonne bei frischen 4 bis 9 Grad. Ab Donnerstag könnte es dann allerdings auch nochmal mit den Temperaturen nach unten gehen.

mw

Rubriklistenbild: © Frank Leonhardt/dpa

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