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Exklusiver Wetterbericht für die Region

„Nix Halbes, nix Ganzes“: Lässt uns Petrus zwischen den Stühlen sitzen?

München/Landkreis – Wettertechnisch gesehen befindet sich Deutschland derzeit zwischen zwei Stühlen. Auf der einen Seite möchte warme Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns, auf der anderen Seite drückt feuchte und kühle Luft vom Nordatlantik und der Nordsee herein. Welches Wetter setzt sich nun in der Region durch?

Zwischen den beiden Wetterlagen haben wir die Luftmassengrenze. Je nachdem, auf welcher Seite dieser Grenze wir uns befinden, haben wir entweder goldenes Oktober-Wetter oder nasskalten und windigen Herbst. „Diese Luftmassengrenze ist aber nicht festgenagelt, sondern schwankt immer hin und her beziehungsweise von Nordwesten nach Südosten“, erklärten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de hierzu. So wird es in Deutschland ziemlich wechselhaft mal mit Sonne und Wärme, mal mit Wolken, Regen und Wind im Wechsel.

Wir in Bayern und vor allem hier im Südosten haben den Vorteil, näher an der Warmluftquelle zu sitzen, was uns aber trotzdem kein durchgehend schönes Wetter garantieren kann. So ist das Wetter in nächster Zeit wohl „nix Halbes und nix Ganzes“, wie Meteorologe Kai Zorn in seinem neuesten Wettervideo jetzt feststellte.

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 12. Oktober 2022.
  • Mittwoch (12. Oktober): Der Mittwoch beginnt mit 9 Grad in Altötting, 10 Grad im Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein sowie 11 Grad in Mühldorf. Die Sonne zeigt sich hier und dort – nachdem sich der Nebel aus der Nacht aufgelöst hat. Das kann aber auch bis zum Mittag dauern. In Altötting, dem Berchtesgadener Land und Mühldorf sind die Wolken aber dichter. Die Höchstwerte erreichen 16 Grad in Mühldorf und Traunstein, 17 Grad im Berchtesgadener Land und bis zu 18 Grad in Altötting und Rosenheim.
  • Donnerstag (13. Oktober): Am Donnerstag starten wir mit Temperaturen zwischen 5 Grad im Berchtesgadener Land, 6 Grad in Rosenheim, 7 Grad in Altötting sowie 8 Grad in Mühldorf und Traunstein in den Tag. Erneut gibt es Frühnebel. Die Sonne zeigt sich erneut nur ab und an mal, wenn es die teils auch dichtere Bewölkung zulässt. Nur im Berchtesgadener Land könnte die Bewölkung sich öfter zeigen. Die Temperaturen steigen auf 17 Grad in Mühldorf und Traunstein und bis 18 Grad erreichen wir in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Rosenheim.
  • Freitag (14. Oktober): Den Freitag beginnen wir mit Tiefstwerten von 8 Grad in Altötting und Rosenheim, 9 Grad im Berchtesgadener Land, 10 Grad in Mühldorf und Traunstein. Uns überquert eine schwache Kaltfront und bringt uns Regenschauer. In welcher Intensität, lässt sich aktuell noch nicht genau bestimmen. Voraussichtlich wird es verbreitet nur eher Getröpfel. Dazu kommt lebhafter Westwind mit ins Spiel, der mit 40 bis 60 km/h unterwegs ist. Die Temperaturen steigen auf 12 Grad in Mühldorf, Rosenheim und Traunstein und bis zu 13 Grad in Altötting und Berchtesgadener Land.
  • Samstag (15. Oktober): Am Samstag starten wir mit Temperaturen zwischen 9 und 11 Grad. Dazu weht uns erneut wahrscheinlich ein lebhafter Wind mit einigen Regenschauern um die Ohren. Die Höchstwerte erreichen 16 bis 17 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Wo kommt die Luftmassengrenze zum Liegen?

Wahrscheinlich beruhigt sich das Wetter am Sonntag wieder. Regenschauer sollten keine mehr unterwegs sein. Auch der Wind hat dann wieder deutlich nachgelassen. Es befindet sich nämlich die erwähnte Luftmassengrenze über Deutschland. Wenn sie, wie momentan gerechnet wird, diagonal von Südwesten nach Nordosten über Deutschland läge, befänden wir uns auf der südlichen und somit Schönwetterseite. Die Temperaturen stiegen dann auf 10 bis 16 Grad.

Am Montag würde es bewölkter weitergehen, die Temperaturen klettern auf 8 bis 20 Grad. Am Dienstag und Mittwoch ziehen dann immer wieder Wolken durch. Die Temperaturen liegen voraussichtlich zwischen 9 und 20 Grad. „Wo diese wetterentscheidende Luftmassengrenze allerdings genau zum liegen kommt beziehungsweise wann sie nach Norden oder Süden wegkippt, lässt sich soweit im Voraus nicht genau voraussagen“, so die Experten. Hier lässt sich Petrus nicht genau in die Karten schauen und lässt uns weiter zwischen den Stühlen sitzen…

mw

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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