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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Am Wochenende nochmal Spätsommer – und danach dann der große Absturz?

München/Landkreis – Über diesen Oktober werden wir wahrscheinlich noch länger reden. Auch das Wetterjahr und der Sommer werden wohl noch länger im Gespräch bleiben. Doch warum ist das so und wie entwickelt sich das Wetter in den kommenden Tagen in der Region?

Der Sommer 2022 hat – abgesehen von einer kurzen Unterbrechung im September – von Mai bis Ende Oktober gedauert. Ähnlich wie das Sommerhalbjahr war auch der Oktober viel zu warm. Der Sommer an sich konnte zwar keine großartigen Rekorde aufstellen, das macht dafür jetzt der Oktober. Bei den Tagesmitteltemperaturen werden wir mit 12,6 oder 12,7 Grad circa 0,1 bis 0,2 Grad über dem bisherigen Rekord von 2001 liegen. Damit haben wir heuer den wärmsten Oktober seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. „Das ist schon eine ordentliche Hausnummer“, sagte auch Meteorologe Kai Zorn. „Dass wir im Oktober mal vereinzelt 25 Grad bekommen, ist nicht das Schlimme. Auch die Luftmasse nicht. Aber diese Serie am Stück von so vielen Tagen, das ist schon etwas Besonderes“, erklärten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de in diesem Zusammenhang weiter.

Nun scheint es aber so, dass dem Sommer 2022 dann endgültig die Puste ausgeht. Pünktlich zum Start in den November stellt sich die Großwetterlage wohl um und wir kommen immer mehr in den Einfluss kühlerer Luftmassen, die uns zwar noch keinen nachhaltigen Wintereinbruch bescheren werden, die Temperaturen aber auf der Jahreszeit entsprechende Werte fallen lassen. Einstellige Tageshöchsttemperaturen sollten dann wieder die Regel sein. Dass auch der November deutlich zu warm ausfallen könnte, ist zwar – Stand jetzt – theoretisch möglich, nach dieser Wetterumstellung aber eher unwahrscheinlich.

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 29. Oktober 2022.
  • Samstag (29. Oktober): Der Samstag startet mit Tiefstwerten von 5 Grad in Rosenheim, 7 Grad in Altötting und Mühldorf sowie 10 Grad im Berchtesgadener Land und Traunstein. Erneut könnten uns überall – aber speziell in Altötting und Mühldorf – Nebelfelder drohen. Nach deren Auflösung wird es verbreitet recht sonnig, gepaart mit ein paar Wolken. Im Landkreis Rosenheim könnte es sogar wolkenlos werden. Die Temperaturen steigen auf 22 Grad in Mühldorf, 23 Grad in Altötting, 24 Grad in Rosenheim und Traunstein. Einen Sommertag könnten wir mit 25 Grad im Berchtesgadener Land erreichen.
  • Sonntag (30. Oktober): Der Sonntag beginnt mit Temperaturen von 8 Grad in Altötting und Mühldorf, 9 Grad im Berchtesgadener Land, 10 Grad in Traunstein und 11 Grad in Rosenheim. Neben der Zeitumstellung auf Winterzeit erwartet uns das ein oder andere Nebelfeld, welches sich in Altötting und Mühldorf erneut etwas zäher halten könnte. Nach der Auflösung wird es erneut sehr schön. Allerdings sind etwas mehr Wolken unterwegs. Die Höchstwerte erreichen wieder überdurchschnittliche Temperaturen für die Jahreszeit zwischen 20 und 25 Grad.
  • Montag (31. Oktober): Am Montag erwarten wir Tiefstwerte zwischen 8 Grad in Mühldorf, 9 Grad in Altötting, 10 Grad im Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein. Wieder sind besonders in Altötting und Mühldorf dichtere Nebelfelder möglich. Nach deren Auflösung kriecht jedoch erneut die Sonne hervor: Die Temperaturen klettern auf 19 Grad in Altötting, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. Bis zu 20 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land.
  • Dienstag (1. November): An Allerheiligen erwartet uns wahrscheinlich ein Wetterwechsel – und die Umstellung der Großwetterlage. Der Feiertag beginnt noch mit ähnlichen Frühwerten wie an den Vortagen zwischen 8 und 11 Grad. Die Sonne tut sich schwer. Die Wolken sind dicht und besonders in Mühldorf sind Regenschauer möglich. Die Höchstwerte erreichen „nur“ noch Temperaturen von 17 bis 18 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Kommt nächste Woche der Temperatursturz?

Schon am Mittwoch beginnt sich das Wetter langsam umzustellen. Es ziehen immer wieder Schauer durch und die Tageshöchsttemperaturen erreichen nur noch Werte zwischen 14 und 16 Grad. Auch am Donnerstag müssen wir mit Schauern rechnen. Die Temperaturen gehen weiter zurück und erreichen nur noch Höchstwerte von um die 13 Grad. Am Freitag sinkt die Schneefallgrenze in den Bergen auf um die 1200 Meter.

„Wir kommen also in eine total andere Witterung als noch in diesen Tagen. Für manche wird es nur ein Temperaturrückgang sein, die meisten allerdings werden es als regelrechten Temperatursturz wahrnehmen“, so die Experten weiter. Denn bei den gefühlten Temperaturen ist der Unterschied noch größer. Da rauschen wir von den letzten Sommertagen fast ohne Übergang in den Spätherbst. Auch Zorn sprach von einem „ordentlichen Absacken“.

mw

Rubriklistenbild: © Stefan Jaitner/dpa

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