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Exklusiver Wetterbericht für die Region

„Alpen werden im Schnee ersticken“: Kommt der Winter jetzt auch nach Südostbayern?

München/Landkreis – Grün und nass, so hat sich das Wetter der letzten Wochen präsentiert. Der Winter schien dabei in weite Ferne gerückt zu sein. Doch das könnte sich jetzt bald ändern – auch in der Region Südostbayern?

Nur in den Skigebieten in mittleren und höheren Lagen war die Schneesituation in jüngster Vergangenheit ein klein wenig besser. Hier kam in den letzten Tagen – sehr zur Freude der Wintersportler und Liftbetreiber – etwas Schnee dazu. Unter 800 bis 1000 Meter blieb bzw. ist es weiter hartnäckig grün. Aber das könnte sich nun bald ändern, wie die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de hierzu erklärten.

„Hochreichende Kaltluft erfasst uns nächste Woche. Das gibt ein Winter-Spektakel wie lange nicht“, sagte zum Beispiel Meteorologe Kai Zorn über die weitere Wetterentwicklung. „Schneeschauer, Graupelgewitter, nachts Schnee und Glätte bis ins Tiefland, tagsüber unter 300 Meter Höhe wieder Tauwetter“, das sind laut Zorn die „Zutaten“, die uns die Wetterküche der Region in den nächsten Tagen bescheren wird. In den Bergen und auch am Alpenrand werden die Schneesummen dann auch höher ausfallen. „Über 300 bis 500 Metern wird es weiß werden und der Schnee soll auch meist liegen bleiben. Die Alpen werden förmlich im Schnee ersticken“, fasste es Zorn prägnant zusammen. Das birgt dann allerdings auch wieder Gefahren, doch dazu weiter unten mehr.

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 14. Januar 2023.
  • Samstag (14. Januar): Der Samstag beginnt mit vielen Wolken und vereinzelten Regenschauern bei Temperaturen zwischen 2 Grad im Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein sowie 3 Grad in Altötting und Mühldorf. Tagsüber lässt sich öfter die Sonne blicken. Zum Abend hin werden die Wolken aber wieder dichter. Dazu weht ein lebhafter Wind. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 7 Grad in Altötting, Mühldorf und Rosenheim. Bis zu 8 Grad sind in Traunstein und im Berchtesgadener Land möglich.
  • Sonntag (15. Januar): Der Sonntag startet „grau in grau“ mit Regenschauern. Die Temperaturen liegen bei 3 Grad in Altötting und 2 Grad in den übrigen Landkreisen. Tagsüber nimmt die Schauertätigkeit ab. Zum Abend wird es aber wieder nasser. Auch am Sonntag weht wieder ein lebhafter Wind und die Sonne hat so gut wie keine Chance. Die Tageshöchsttemperaturen erreichen 7 Grad in Mühldorf sowie 8 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein.
  • Montag (16. Januar): Am Montag müssen wir am Morgen mit Glätte rechnen. Die Frühwerten liegen mit bis zu minus 5 Grad im Berchtesgadener Land und minus 4 Grad in Rosenheim und Traunstein teils deutlich unter dem Gefrierpunkt. Nur in den nördlichen Landkreisen Mühldorf und Altötting bleibt es mit „nur“ minus 1 Grad etwas milder. Dazu können in den Bergen am Morgen leichte Schneeschauer durchziehen. Tagsüber reißen die Wolken öfters auf – bevor zum Abend hin Schneefall einsetzen sollte. Davor erreichen wir am Nachmittag Höchstwerte von 3 Grad in Traunstein, 4 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim sowie 5 Grad in Mühldorf und Altötting.
  • Dienstag (17. Januar): Der Dienstag startet wieder recht frostig mit Frühwerten von minus 4 bis minus 7 Grad. Tagsüber ziehen immer wieder Schneeschauer durch. Die Höchstwerte erreichen 3 bis 5 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Startet der Winter jetzt endlich durch?

Die Zeichen stehen auf Umstellung hin zum Winterwetter! Am Mittwoch ziehen bei minus 4 bis 4 Grad einige Regen-, Schneeregen- oder Schneeschauer durch. Ab spätestens Donnerstag dann ist es soweit: Jahreszeitlich entsprechend kehrt der Winter mit Schneefall bis in die tieferen Lagen zurück – auch in Südostbayern. „Auch am Freitag und dem darauffolgenden Wochenende zeigen die Wetterkarten derzeit Winterwetter vom Feinsten“, ergänzten die Wetterexperten.

Die Höchstwerte liegen dabei von Donnerstag an bei minus 2 bis plus 4 Grad – und am kommenden Sonntag (22. Januar) sogar nur noch bei minus 5 bis plus 1 Grad. Aber Achtung, kein Licht ohne Schatten: In den Bergen kommt jede Menge Neuschnee hinzu. Dies bedeutet: Mit dem Wind steigt durch Schneeverfrachtungen dann auch die Lawinensituation gefährlich an.

mw

Rubriklistenbild: © Matthias Ringhof/dpa

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