Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Exklusiver Wetterbericht für die Region

Schneekrimi: Kriegt der Winter pünktlich zu Weihnachten noch die Kurve?

Wetter Archivbild
+
Wetter (Archivbild).

Landkreis – Es wird dramatisch in Sachen Wetter in der Region – zumindest für alle Fans von weißen Weihnachten. Denn es bleibt eine Zitterpartie an einer Luftmassengrenze.

Es wird in den nächsten Tagen zwar kälter, aber ob es für Schnee reicht bzw. ob es bei knackiger Kälte überhaupt schneit, betrachten wir weiter unten. „Davor haben wir jetzt aber erst mal noch eher herbstliches als winterliches Wetter vor uns“, erläuterten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de in diesem Zusammenhang.

Am Wochenende werden eher Wolken und/oder Nebel dominieren. Erst Anfang nächster Woche bekommt mit trockenerer Luft die Sonne auch außerhalb der Berge eine Chance. Und dann wird es auch langsam kälter.

Die Aussichten für die Region im Detail:

  • Samstag, 18. Dezember: Am Samstag ist es bedeckt. In Mühldorf ist es zudem auch neblig. Die Temperaturen steigen auf 6 Grad in Rosenheim und dem Berchtesgadener Land, 5 Grad in Traunstein, 4 Grad in Mühldorf und 3 Grad in Altötting. In der Nacht auf Sonntag gehen die Temperaturen auf 2 Grad in Mühldorf, Traunstein und dem Berchtesgadener Land, 1 Grad in Rosenheim und bis minus 1 Grad in Altötting zurück.
  • Sonntag, 19. Dezember: Am Sonntag ist es erneut bedeckt. Allerdings ist in Rosenheim, Traunstein und dem Berchtesgadener Land auch die Chance auf Sonne gegeben – am ehesten in und an den Bergen. In diesen Regionen kann sich aber auch Nebel bilden. Die Temperaturen steigen auf 3 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim. 2 Grad erreichen wir in Altötting und Traunstein, 1 Grad erreichen wir in Mühldorf. In der Nacht gehen die Temperaturen auf Werte zwischen 1 und minus 4 Grad zurück.
  • Montag, 20. Dezember: Am Montag zeigt sich neben einem stark bewölkten Himmel auch ab und zu die Sonne. In Mühldorf könnte es auch mal zu einem schüchternen Schneeschauer kommen. Die Temperaturen steigen auf 2 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim. 1 Grad erreichen wir in Traunstein und Mühldorf. Am kältesten mit 0 Grad wird es in und um Altötting.
  • Dienstag, 21. Dezember: Der Dienstag ist erneut mal leichter oder stärker bewölkt. Zudem hat uns polare Kaltluft fest im Griff. Die Temperaturen kommen über 1 Grad bis minus 2 Grad nicht mehr hinaus. In der Nacht wird es richtig kalt. Wir erreichen Werte zwischen minus 4 Grad und minus 6 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Wie wird das Wetter an Weihnachten?

Der Mittwoch danach wird freundlich, bevor am Donnerstag wohl vermehrt Wolken aufziehen werden. Doch was passiert dann Heilig Abend und den Feiertagen? Die grobe Wetterlage an Weihnachten steht so gut wie fest - mehrere Tiefdruckgebiete befinden sich zwischen starken Hochs grob in der Region Island und Grünland sowie im äußersten Nordosten Europas. Polare Kaltluft zieht über Skandinavien recht weit nach Süden. Der Gegenspieler ist ein starkes Tief über dem Atlantik, das versucht, eher wärmere Luftmassen nach Mitteleuropa zu drücken. „Und - voilà - da ist sie wieder, die berühmte Luftmassengrenze“, so die Wetterexperten.

Das amerikanische GFS-Modell berechnet im Mittel die Tiefs im Norden kräftiger, was Deutschland komplett auf die kalte Seite der Luftmassengrenze befördern würde. Das hieße an Heiligabend beginnende Schneefälle, die sich auch über die Feiertage fortsetzen. Das europäische ECWMF-Modell allerdings sieht mehr Power im Tief über dem Atlantik. Das mögliche Ergebnis beschreibt Meteorologe Kai Zorn, der in seinem Video sogar von einem „Schneekrimi“ spricht, folgendermaßen: „Dadurch entsteht hier mehr Druck. Und dieser Druck sorgt für mildere Luft im südlichen Mitteleuropa (...).“ Mit der Luftmassengrenze genau über Deutschland hätten wir dann nur in Norddeutschland eher winterliches Wetter und im Süden fast schon frühlingshafte Temperaturen...

mw

Kommentare