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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Zu „grün“ und zu nass: Droht jetzt sogar Hochwasser-Gefahr?

München/Landkreis – An Heilig-Drei-König konnten wir vielerorts in der Region noch strahlenden Sonnenschein erleben. Dazu war es für die Jahreszeit sehr mild. Dementsprechend ist Schnee absolute Mangelware. Wie soll das nur weiter gehen? Und wie sind die Aussichten für die nächsten Tage?

In mittleren und höheren Lagen hat sich in Sachen Schnee in den letzten Tagen bereits etwas geändert. Die Schneefallgrenze ist gesunken und hat den Skiregionen wenigstens etwas Neuschnee gebracht. In den Tälern und außerhalb der Berge ist es aber weiter grün. Und die Aussichten für die nächsten Tage sehen hier auch keine wirkliche Änderung. „Nach einer windigen und nassen Phase mit Hochwassergefahr im Westen deutet sich nach Monatsmitte eine (nachhaltige) Abkühlung mit klassisch nass-kaltem Wetter an. Hier wäre dann immer mal wieder Schnee bis ins Flachland und auch bis ins Tiefland möglich, aber eben noch kein nachhaltiges Winterwetter“, sagte Meteorologe Kai Zorn.

Die Temperaturen werden langsam immer weiter zurückgehen. Über Nacht könnten dann sogar mal ein paar Flocken fallen. Eine wirkliche „Einwinterung“ ist unter 500 bis 700 Meter aber noch nicht abzusehen. „Anders sieht es im Bergland und im höheren Flachland aus. Hier kommt der Winter nach und nach zurück“, so Zorn weiter. „Zuerst bleiben wir aber weiter in der mild-nassen Westwetterlage die von relativ viel Regen und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen geprägt ist“, ergänzten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de in diesem Zusammenhang.

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 11. Januar 2023.
  • Mittwoch (11. Januar): Am Mittwoch beginnen wir mit Tiefstwerten von minus 2 Grad im Berchtesgadener Land, 0 Grad in Altötting, 1 Grad in Mühldorf und Traunstein sowie 2 Grad in Rosenheim. Viele und dichte Wolken mit teilweise kräftigen Regenschauern ziehen durch. In Mühldorf und Rosenheim bleibt es wohl den ganzen Tag „greislich“. Sonst hat die Sonne hier und da mal Chancen sich zu zeigen. Die Höchstwerte liegen bei 8 Grad in Altötting, 9 Grad in Mühldorf und 11 Grad im Berchtesgadener Land und im Raum Traunstein. Am wärmsten mit bis zu 13 Grad wird es in Rosenheim.
  • Donnerstag (12. Januar): Der Donnerstag startet mit Tiefstwerten von 0 Grad im Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein. In Altötting und Mühldorf erreichen wir um die 1 Grad. Erneut wird es kein trockener Tag. Es fallen immer wieder teilweise kräftige Regenschauer. Im Berchtesgadener Land sind auch ein paar nasse Schneeflocken möglich. Die Sonne zeigt sich höchstens mal zwischendurch. Die Tageshöchstwerte erreichen 4 Grad in Traunstein und 5 Grad in Rosenheim. Bis zu 6 Grad erreichen wir in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Mühldorf.
  • Freitag (13. Januar): Am Freitag beginnen wir diesen wohl regnerischen Tag mit Frühwerten von 2 bis 4 Grad. Wahrscheinlich lässt sich höchstens in Rosenheim mal die Sonne blicken. Sonst ist es oft „grau in grau“. Es regnet häufig und teilweise auch kräftig. Die Höchstwerte erreichen 5 bis 7 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Droht sogar Hochwasser-Gefahr?

Die Tage danach werden wohl weiterhin sehr nass ausfallen. Laut aktuellen Prognosen fallen überall einige Liter Regen. Auf den Bergen in höheren Lagen kommt endlich wieder viel Schnee dazu – ein Segen für die Skiregionen! In den tieferen Regionen könnte sich auch ein kleineres Hochwasser aus der Lage entwickeln. Allerdings sollte Meldestufe 2 dann nicht überschritten werden. „Zu beachten ist bitte, dass dies nur ein momentaner Trend ist“, betonten die Wetterexperten.

Am kommenden Wochenende regnet es dann viel und kräftig. Die Temperaturen kommen über 2 bis 5 Grad nicht hinaus. Am Montag und Dienstag gibt es dann den ein oder anderen sonnigen Moment. Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen minus 2 und 4 Grad. Mittwoch und Donnerstag käme dann laut momentanen Prognosen der Winter zurück.

mw

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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