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Achtung! DWD warnt vor Starkregenfällen im südöstlichen Oberbayern

Land unter im Kreis Altötting: Feuerwehren befinden sich im Großeinsatz

Bild aus Altötting
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Über die Ufer getretene Bäche - hier ein Bild aus Reischach - und vollgelaufene Keller: Die Feuerwehren des Landkreises Altötting befinden sich im Großeinsatz.

Landkreis - Über der Region gingen am Samstagabend teils heftige Unwetter nieder. Besonders schwer getroffen wurde der Landkreis Altötting, die dortigen Feuerwehren befinden sich im Großeinsatz. In der Nacht werden in den Kreisen Mühldorf, Altötting, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land Starkregenfälle erwartet.

Service:

Update, 22.39 Uhr - Userbilder vom Unwetter in der Region

Überflutete Sportplätze, über die Ufer getretene Bäche, zentimetergroße Hagelkörner: Wie heftig das Unwetter teilweise ausfiel, zeigen uns zugesendete User-Bilder:

Leserfotos vom Unwetter in der Region am 5. Juni

Unwetterbild aus Tüßling
Ein Unwetter zog am 5. Juni über die Region. Dieses Foto hat uns Benedikt aus Tüßling geschickt.  © privat
Bild aus Traunreut
Ein Unwetter zog am 5. Juni über die Region. Diese Foto hat uns User Christopher aus Traunreut zugeschickt.  © Privat
Bild aus Öd
Ein Unwetter zog am 5. Juni über die Region. Dieses Foto stammt von Userin Ina aus Mehring (Öd). © Privat
Reischachbach über Ufer getreten
Ein Unwetter zog am 5. Juni über die Region. Dieses Foto von Userin Verena aus Reischach zeigt den über die Ufer getretenen Reischachbach.  © Privat
Reischachbach über Ufer getreten
Ein Unwetter zog am 5. Juni über die Region. Dieses Foto von Userin Verena aus Reischach zeigt den über die Ufer getretenen Reischachbach.  © Privat
Wassermassen in Reischach
Wassermassen wälzen sich durch Reischach, wie das Bild von Userin Petra demonstriert.  © privat
Bild von Ratzinger Höhe
Ein Unwetter zog am 5. Juni über die Region. Dieses Bild von Userin Gabi wurde um 18 Uhr auf der Ratzinger Höhe aufgenommen.  © Privat
Bild Unwetter aus Mehring
Besonders schwer betroffen vom Unwetter war der Landkreis Altötting. Bis zu zwei Zentimeter groß waren die Hagelkörner, wie dieses Bild von Herrn Kaiser aus Mehring zeigt.  © Privat
Dorfstraße in Mehring
Die Dorfstraße in Mehring war komplett überflutet, wie ein weiteres Bild von Herrn Kaiser zeigt.  © privat
Bild von Sportpark Mehring
„Der Sportpark Mehring stand komplett unter Wasser“, wie Herr Kaiser schreibt © privat
Feuerwehr in Mehring
Die Floriansjünger stehen im unermüdlichen Einsatz. Hier in Mehring, aufgenommen von Herrn Kaiser.  © privat
Bild aus Töging
Bilder eines von dunklen Unwetterwolken verhangenen Himmels schickt uns Rainer aus Töging. © privat
Bild aus Töging
Ein Blitz zuckt aus der Wolkendecke: Dieses Foto gelang ebenfalls User Rainer aus Töging.  © privat
Bild aus Burghausen
Heftige Regenfälle gingen in der Region nieder, was auch dieses Bild von Userin Gabi aus Burghausen verdeutlicht.  © privat

Update, 21.30 Uhr - Warnung vor Starkregen! Wetter-Lage beruhigt sich weiterhin nicht

Die Wetter-Lage im Gebiet des Südöstlichen Oberbayerns beruhigt sich weiterhin nicht. Der Kreis Altötting wurde schwer von Unwettern getroffen, und nun hat der Deutsche Wetterdienst - abermals am Samstag - eine Wetter-Warnung ausgerufen, welche auch die Landkreise Mühldorf, Altötting, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land betrifft: Die Warnung bezieht sich auf zu erwartenden Starkregen, es werden Niederschlagsmengen zwischen 20 l/m² und 35 l/m² in sechs Stunden prognostiziert. Die Warnung gilt vorläufig bis 3 Uhr früh.

Update, 21.08 - Land unter im Kreis Altötting - Feuerwehren im Großeinsatz

Das Unwetter hat den Landkreis Altötting schwer in Mitleidenschaft gezogen. Sämtliche Feuerwehren im nördlichen Landkreis sind im Einsatz, wie die Freiwillige Feuerwehr Altötting auf ihrem Facebook-Account berichtet. Auch aus Altötting sei eine Gruppe unterwegs in das besonders betroffene Ortsgebiet von Perach. Doch auch andernorts hinterließ das Unwetter seine Spuren. In Reischach etwa trat der Reischachbach über das Ufer, wie uns zugesendete User-Fotos zeigen. „Alles lief in die Dorfmitte“, weiß Userin Verena zu berichten.

Die Kreis-Einsatzzentrale ist besetzt und koordiniert die Einheiten.

Update, 21 Uhr - Unwetterwarnung aufgehoben

Der Deutsche Wetterdienst hat die Amtliche Unwetterwarnung für den Landkreis Altötting aufgehoben.

Update, 20.03 Uhr - Schickt uns Eure spektakulärsten Unwetterfotos

Hat das Gewitter Euch auch schon erreicht? Schickt uns gerne Fotos vom Gewitter zur freien Verfügung für eine Fotostrecke an die Email-Adresse redaktion@ovb24.de. Schreibt gerne dazu, wo das Foto aufgenommen wurde.

Update, 19.14 Uhr - Warnstufe für Kreis Altötting abermals erhöht - Warnung vor extremen Gewittern

Nur wenige Minuten nach der ersten Amtlichen Unwetterwarnung hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Warnstufe für den Kreis Altötting abermals erhöht! Sie liegt nun bei 4 von 4, also auf der höchsten Stufe. Der DWD warnt vor extremen Gewittern mit heftigem Starkregen und Windböen und weist abermals darauf hin, dass der Aufenthalt im Freien möglichst zu vermeiden ist. Die Warnung gilt vorläufig bis 21 Uhr.

Seid auf mögliche Gefahren vorbereitet:

  • Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr: Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden - Achten Sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände
  • Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich (Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten)
  • Schließen Sie alle Fenster und Türen
  • Sichern Sie Gegenstände im Freien
  • Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen

Update, 19 Uhr - So ist die Lage im südöstlichen Oberbayern

Jetzt also doch: In den Samstagabendstunden musste eine amtliche Unwetterwarnung für den Kreis Altötting ausgegeben werden. Wie die Integrierte Leitstelle Traunstein auf Nachfrage berichtet, befinden sich die Freiwilligen Feuerwehren in der Region bereits im Einsatz. So etwa in Altötting, wo ein vollgelaufener Keller ausgepumpt werden muss.

Ansonsten ist die Lage in den Kreisen Mühldorf, Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim bislang ruhig geblieben. „Hier gibt es keine Einsätze zu vermelden“, so die gleichlautende Auskunft bei den Integrierten Leitstellen Rosenheim, Traunstein sowie beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Und man versichert: „Wir behalten das Wetter im Auge“.

Update, 18.50 Uhr - Amtliche Unwetterwarnung für die Region Altötting

Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung für den Kreis Altötting ausgerufen. Es besteht die Gefahr des Auftretens von schweren Gewittern, die Warnstufe beträgt 3 von 4. Es ist mit heftigem Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 30 l/m² und 40 l/m² pro Stunde und Hagel mit Korngrößen um drei Zentimetern zu rechnen. Die Unwetterwarnung gilt zunächst bis 20 Uhr.

Update, 16.41 Uhr - Unwetter gehen über Bayern nieder - Warnung für Kreis Altötting wieder aufrecht

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, ist die Warnung für den gesamten Kreis Altötting wieder aufrecht. Gegenwärtig befindet sich die Warnstufe zwischen 2 und 3: Es sind Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 25 l/m² pro Stunde sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und kleinkörnigen Hagel möglich.

Ebenso aufrecht ist die Warnung für den nördlichen Teil des Kreises Traunstein. Keine Warnungen bestehen dagegen mehr im Kreis Berchtesgadener Land - hier hat sich, wie schon zuvor im Kreis Rosenheim, das Unwetter komplett verzogen. Lediglich in einem winzigen Gebiet im nördlichsten Rand des Kreises Berchtesgadener Land sind noch Unwetter möglich.

Schlimmer erwischte es andere Landesteile Bayerns. Hier gehen teils schwerste Unwetter nieder, für die Landkreise Kulmbach, Bayreuth, Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth wurde gar die höchste Warnstufen ausgerufen.

Update, 15.20 Uhr - Wetter-Situation in der Region beruhigt sich teils - doch hier wird nach wie vor gewarnt

Die Unwetter-Situation im südöstlichen Oberbayern scheint sich etwas zu beruhigen. Für den Landkreis Rosenheim liegen derzeit keinerlei Warnungen des DWD mehr vor, das Unwetter scheint sich hier verzogen zu haben. Auch in den Landkreisen Mühldorf und Altötting - mit Ausnahme nördlicherer Regionen des letztgenannten Landkreises - deutet alles auf eine Entspannung der Lage hin.

Ein anderes Bild bietet sich in den Kreisen Traunstein und Berchtesgadener Land. Hier wird weiterhin vor starken Unwettern gewarnt.

Update, 14.19 Uhr - Vogtareuther Hagelflieger stürzen sich auf Unwetterwolken

Zwei Vogtareuther Hagelflieger sind am frühen Samstagnachmittag aufgestiegen und stürzten sich auf die Unwetterwolken: Die Flugzeuge versprühen eine Silberjodid-Aceton-Lösung, welche mit bis zu 1.000 Grad herausbrennt.

Ziel ist es, die Wirkung des Hagels zumindest stark abzuschwächen - im Idealfall wird aus den Hagelkörnern nach Ausbringung der Lösung Regen oder wenigstens Graupel. Die beiden Flieger kreisten im Raum Bad Endorf - Rosenheim - Vogtareuth, dürften aber dem Flugradar zufolge inzwischen wieder gelandet sein.

Update, 13.25 Uhr - DWD warnt vor Gewittern am Alpenrand

Nun gibt es weitere offizielle Warnungen seitens des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Alpenrand (Stufe 2 von 4). Gewarnt wird vor Gewittern mit Starkregen und Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) sowie kleinkörnigem Hagel. Betroffen von der Warnung sind die südlichen Teile der Landkreise Miesbach, Rosenheim und Traunstein sowie ein Großteil des Landkreises Berchtesgadener Land. Die Warnung gilt am Samstag vorerst bis 14.30 Uhr.

Update, 12.50 Uhr - Experten erwarten „sehr gewittrigen Tag“ in Region

„Kracht“ es am Samstag (5. Juni) in Sachen Gewitter in der Region oder nicht? Die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de erwarten einen „sehr gewittrigen Tag“ in Südostbayern. Für den Landkreis Altötting gibt es bereits eine entsprechende Vorwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

„Bis ungefähr Mittag scheint auch noch verbreitet die Sonne. Aber dann haben wir sie wieder, eben die Gewitter, die auch unwetterartig ausfallen können“, hieß es dazu unter anderem auf Facebook.Die Temperaturen steigen in der Region zunächst auf 22 bis 28 Grad. Am Abend droht dann außerdem ein kleiner Temperatursturz: Dann überquert die Region eine Kaltfront und es regnet dabei verbreitet. Die Temperaturen gehen nachts auf 12 bis 16 Grad zurück.

Update, 11 Uhr - (Vor-)Warnung für Landkreis Altötting

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat jetzt eine (Vor-)Warnung vor schweren Gewittern im Raum Altötting herausgegeben. Die Warnung gilt ab Samstag (5. Juni) um 11 Uhr bis vorerst im Mitternacht. Ab dem späten Vormittag könnten sich lokal kräftige Gewitter entwickeln, die vor allem aufgrund von heftigem Starkregen unwetterartig ausfallen können, hieß es. Dabei seien lokal eng begrenzt Mengen um 30 Liter/Quadratmeter zu erwarten, punktuell kann auch extrem heftiger Starkregen um 50 Liter/Quadratmeter in kurzer Zeit auftreten. 

Ähnliche Regenmengen sind bei Zusammenwachsen der Gewitterzellen auch über mehrere Stunden hinweg möglich. Weitere Begleiterscheinungen wie größere Hagelansammlungen sowie Sturmböen bis 85 km/h spielen hingegen eine eher untergeordnete Rolle, hieß es weiter. In der Nacht zu Sonntag soll sich das Wetter dann beruhigen. Neben Altötting sind auch weitere Landkreise in den Regierungsbezirken Niederbayern und Oberpfalz von der Warnung betroffen, wie etwa Dingolfing-Landau, Passau, Regensburg, Landshut, Regen, Freyung-Grafenau, Deggendorf, Straubing-Bogen, Altötting und Cham.

Update, 9.35 Uhr - Mädchen (12) von Blitz getroffen und von Auto erfasst

Die Region blieb am Freitag verschont, doch andernorts in Deutschland haben schwere Unwetter mit Sturmböen und heftigem Regen ganze Einsatzhundertschaften bis tief in die Nacht beschäftigt. Betroffen waren vor allem Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhrein-Westfalen. Mindestens ein Mensch kam dabei ums Leben. Nach Angaben der Polizei starb in Stuttgart ein 65-jähriger Arbeiter auf einer Tunnelbaustelle. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der Regen einen unterirdisch verlaufenden Bach am Nachmittag stark anschwellen lassen. Das Wasser unterspülte ein Gerüst, riss es um und mehrere Arbeiter mit sich. Während drei von ihnen in ein Krankenhaus gebracht wurden, konnte der 65-Jährige nur noch tot geborgen werden.

In der nordrhein-westfälischen Hauptstadt Düsseldorf stürzte ein Kind nach einem Blitzeinschlag mit seinem Fahrrad auf die Straße und wurde daraufhin von einem Auto erfasst. Das zwölfjährige Mädchen, das laut Feuerwehr vermutlich einen Stromschlag erlitt, kam mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus.

Im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen rückten am Freitagabend Hunderte Einsatzkräfte wegen der Unwetter aus. Ein Großteil der rund 430 Einsätze habe sich im Stadtgebiet Hennef ereignet, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zahlreiche Keller seien vollgelaufen und Hänge abgerutscht. Auch in Köln kam es zu mehr als 500 Einsätzen wegen der Unwetter. Unter anderem geriet ein Dachstuhl nach einem Blitzeinschlag in Brand. In Hessen, genauer im Hochtaunuskreis, sah es ähnlich aus. Dort kam es am Freitag zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr. Die Rede war ebenfalls von überfluteten Straßen und Kellern.

Die Erstmeldung:

Das Wetter in Südostbayern ab 5. Juni 2021.

Nun bildet sich aber über Deutschland in der Lücke zwischen dem kräftigen Azorenhoch und Hoch „Waltraud“ ein kleines, aber sehr wetterwirksames Tiefdruckgebiet mit Namen „Peter“. „Peter“ bringt nun ordentlich Schwung in die Wetterküche und sorgt für viele Schauer und Gewitter, die leider oft auch Unwettercharakter besitzen. Bereits am Freitagnachmittag und -abend galten entsprechende Unwetterwarnungen in der Region. rosenheim24.de berichtete darüber in einem Extra-Artikel.

Allerdings ist die Unwettergefahr wohl noch nicht vorbei. „Denn diese Gewitter, die in unserer Region wahrscheinlich am Samstag am intensivsten ausfallen werden, bewegen sich nur sehr langsam vorwärts und können deshalb innerhalb kurzer Zeit extreme Niederschlagsmengen mit sich bringen. Und auch in den Tagen danach müssen wir immer wieder mit Schauern und Gewittern rechnen“, erklärten die Kollegen von www.der-himmel-im-suedosten.de hierzu. Meteorologe Kai Zorn sprach gar davon, dass die „Wolken am Alpenrand regelrecht ausgequetscht“ würden.

Der lokale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de!

Die Aussichten für die Region im Detail:

  • Samstag, 5. Juni: Am Samstag ist regional mit kräftigen Gewittern oder sogar Unwettern zu rechnen. Die Hauptgefahr geht hierbei von Starkregen aus, teilweise und örtlich begrenzt mit Überflutungsgefahr. Der Grund ist, dass die Gewitter sich kaum vom Fleck bewegen, sie bleiben ziemlich ortsfest und können so erhebliche Niederschlagsmengen mit sich bringen. Sonst sind bei wechselnd bis stark bewölktem Himmel immer wieder Schauer unterwegs. Die Temperaturen steigen auf 22 Grad im Landkreis Traunstein, 24 Grad im Berchtesgadener Land, Mühldorf und Rosenheim. Am wärmsten wird es im Landkreis Altötting mit bis zu 25 Grad.
  • Sonntag, 6. Juni: Der Sonntag gestaltet sich auch sehr gewittrig. Allerdings sind wohl keine Unwetter mehr dabei. Die Temperaturen bleiben angenehm warm und steigen auf 17 Grad im Landkreis Traunstein, 19 Grad im Berchtesgadener Land und bis 20 Grad im Landkreis Rosenheim, Mühldorf und Altötting - insgesamt ein Tag zum Durchschnaufen.
  • Montag, 7. Juni: Am Montag wird es erneut wechselhaft und es ziehen wieder Schauer und auch teilweise Gewitter durch. Die Temperaturen erreichen zwischen 19 und 22 Grad. Nachts gehen die die Temperaturen auf 13 bis 15 Grad zurück.
  • Dienstag, 8. Juni: Der Dienstag wird aus heutiger Sicht etwas stabiler. Uns erwarten nur noch im Berchtesgadener Land letzte Schauer. Direkt an und in den Bergen können sich aber vereinzelt nochmal Gewitter entwickeln. Die Temperaturen erreichen Werte zwischen 20 und 24 Grad. Nachts gehen die Temperaturen auf 12 bis 13 Grad zurück.

Experte: „Es bleibt sehr spannend!“

Wie geht es anschließend weiter? Darüber sind sich die Experten noch nicht ganz einig. Die Wetterlage bleibt sommerlich - so sieht es zumindest das europäische Wettermodell für die gesamte nächste Woche. Das US-Wettermodell hält dagegen. Das sieht in der kommenden Woche teilweise nur noch Höchstwerte um 15 Grad. Die Europäer dagegen durchweg um 25 Grad.

„Nächste Woche geht es sommerlich warm weiter. Meist liegen die Werte um 25 Grad. Mal sehen, ob es ab der Monatshälfte dann wieder kühler oder noch wärmer wird. Da sind sich die Wettermodelle derzeit total unsicher. Es bleibt sehr spannend“, erklärte Diplom-Meteorologe Dominik Jung, Geschäftsführer beim Wetterdienst Q.met, gegenüber dem Wetterportal wetter.net (www.wetter.net) in diesem Zusammenhang.

mw

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