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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Erster Bodenfrost: Können uns Definitionen den Sommer noch verlängern?

Wetter in Südostbayern ab 2. Oktober.
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Wetter in Südostbayern ab 2. Oktober.

Auch, wenn wir jetzt am Wochenende noch einmal fast sommerliche Temperaturen bis zu 26 Grad genießen können, kommen wir nicht drum herum festzustellen, dass mit Beginn des ersten vollen Herbstmonats, dem Oktober nun auch der Vollherbst in der Natur begonnen hat.

Landkreise – Vollherbst ist ein Begriff aus der Phänologie, die den Beginn der Jahreszeiten an den Zeichen der Natur festmacht. Auch unterscheidet die Phänologie nicht nur die klassischen vier Jahreszeiten sondern unterteilt das Jahr in ganze zehn Jahreszeiten. Hierüber haben wir schon zu Beginn des Frühlings berichtet.

Aktuell befinden wir uns im kalendarischen (Beginn 22. September) und auch meteorologischen (Beginn 1. September) Herbst der in der Phänologie in die drei Abschnitte Frühherbst, Vollherbst und Spätherbst unterteilt wird. Der Frühherbst begann mit der Reife der Holunderbeeren, das ist meist schon um den 22. August, dieses Jahr war es eine Woche später.

Der aktuelle Vollherbst ist gekennzeichnet von der Reife der Stieleicheln, der Blüte der Herbstastern und dem deutlichen Beginn der Blattumfärbung an Eiche, wildem Wein und Walnuss. Im langjährigen Mittel beginnt der Vollherbst schon um den 18. September, in diesem Jahr sind wir aber ein bis zwei Wochen später dran. Wenn dann das Laub von Wildbäumen, wie Stieleiche, Rosskastanie, Vogelbeere und Pappel dann endgültig abfällt beginnt der Spätherbst. Dann sind auch die Früchte von Wintersträuchern wie Schlehe, Berberitze und Hagebutte nach dem ersten Frost voll ausgereift.

Nicht nur die Zeichen der Pflanzen zeigen uns an, dass der Herbst nun voll eingezogen ist, sondern auch die ersten Minusgrade, wegen derer der ein oder andere schon die Scheiben am Auto frei kratzen musste. So hat es in der Nacht zum Freitag verbreitet schon den ersten Bodenfrost gegeben. Auch Nebel ist mittlerweile keine Seltenheit mehr und erschwert uns besonders in den Morgenstunden oft die Fahrt zur Arbeit.

Wie sich das Wetter der nächsten Tage entwickelt erfahrt ihr im Wetterbericht für die Region vom „Himmel im SüdOsten“:

Das Wetter für die Region im Detail:

  • Der Samstag und das Wochenende beginnt in Altötting, Mühldorf und Rosenheim teilweise mit Nebel. Der löst sich aber rasch auf und überall zeigt sich die Sonne. Die Temperaturen steigen auf 19 Grad im Landkreis Traunstein, 20 Grad in Altötting, Mühldorf und Rosenheim. Mit 21 Grad wird es im Berchtesgadener Land am Samstag am wärmsten. In der Nacht auf Sonntag gehen die Temperaturen auf 4 Grad im Landkreis Rosenheim, 7 Grad in Mühldorf und Altötting, 8 Grad im Berchtesgadener Land und bis 9 Grad im Landkreis Traunstein zurück.
  • Am Sonntag lichten sich bis zum Vormittag etwaige Nebelfeldern. Der Föhn greift in der Region durch und damit machen die Temperaturen einen ordentlichen Satz nach oben und erreichen 24 Grad in Altötting, Mühldorf und Traunstein, nochmals sommerlich mit 25 Grad wird es in Rosenheim und dem Berchtesgadener Land. In der Nacht auf Montag geht das Thermometer auf 8 Grad in Mühldorf, 9 Grad im Berchtesgadener Land und Altötting, 10 Grad in Rosenheim und bis 12 Grad in Traunstein zurück.
  • Der Montag zeigt sich dann aber schon herbstlich, denn uns überquert eine Kaltfront. Überall kann es zu teilweise kräftigen Schauern kommen. Das Thermometer zeigt nur noch 13 Grad in Rosenheim und Traunstein und bis 14 Grad in Altötting, Mühldorf und dem Berchtesgadener Land an. In der Nacht auf Dienstag gehen die Temperaturen auf 5 Grad in Rosenheim, 6 Grad in Mühldorf und Altötting sowie bis 7 Grad in Traunstein und dem Berchtesgadener Land zurück.
  • Am Dienstag bekommen wir es kurzzeitig wohl mit einem Zwischenhoch zu tun. Die Temperaturen steigen auf 18 bis 20 Grad und in der Nacht gehen die Temperaturen auf 6 bis 7 Grad zurück.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Die weiteren Aussichten:

Am Mittwoch gibt es Regenschauer, die Temperaturen steigen auf 8 bis 16 Grad. Der Donnerstag zeigt sich dann wiederum bewölkt, die Temperaturen steigen nur noch auf 6-14 Grad. „So golden, so warm wird der Oktober, abgesehen von den nächsten Tagen, nicht werden.“ prophezeit uns Meteorologe Kai Zorn beim Blick auf die Modelle bis Mitte des Monats. Tendenziell geht es dann zwar mit viel Hochdruck weiter, was auch in der aktuellen Jahreszeit viel Nebel bedeuten kann. Bei den Temperaturen geht es im Schnitt auch langsam nach unten, diese pendeln sich dann bei 5 bis 15 Grad ein. Der Hauptlauf lässt es sogar die ganze Zeit bis zum 15. Oktober teils deutlich unterdurchschnittlich weitergehen.

Beim Blick auf die Niederschlagssignale stellt Zorn fest: „Außerdem wird es hier Anfang Oktober im Süden Deutschlands ziemlich nass werden.“ Das bedeutet also, dass wir auch immer wieder mit Niederschlägen in Form von Schauern oder kleineren Regengebieten rechnen müssen.

Es lässt sich nicht mehr leugnen: Egal wie wir es definieren - meteorologisch, kalendarisch oder phänologisch - der Herbst ist da!

aic/www.der-himmel-im-suedosten.de

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