Erst Schwüle und Gewitter, dann Frühherbst?

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Landkreis - Nach einem schwülwarmen Sonntag mit vereinzelt heftigen Gewittern und Starkregen steht unserer Region in den nächsten Tagen eine Abkühlung bevor.

UPDATE: Sonntag, 13.45 Uhr:

Eine Kaltfront aus dem Westen bringt deutlich kühlere Luft, womit der Frühherbst erstmals seine Fühler ausstreckt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Sonntag mitteilte. Während das Thermometer am Sonntag noch vereinzelt auf bis zu 32 Grad stieg, erwarten die Meteorologen für die kommende Woche Temperaturen um die 20 Grad und damit wenig hochsommerliches Wetter.

Am Montag breitet sich die Kaltfront weiter nach Osten aus. Es muss örtlich erneut mit kräftigen Schauern, Gewittern und Sturmböen gerechnet werden. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 18 und 25 Grad. Auch die folgenden Tage bleibt es bewölkt und nass. Von einem Hoch über Mitteleuropa mit trockenem Wetter und Temperaturen im sommerlichen Bereich fehlt laut Meteorologen weiterhin jede Spur.

dpa

Die ursprüngliche Meldung:

Der Ex-Hurrikan Bertha nimmt Kurs auf die Britischen Inseln und wirbelt auch bei uns das Wetter durcheinander. Anfangs gibt es örtliche Schauer im Südwesten, später drohen dann von Westen her schwere Unwetter. Dazu wird es schwül.

Schon am Morgen sind im Südwesten und über der Mitte einige Schauer und Gewitter unterwegs. Sie lösen sich vormittags erst einmal wieder weitgehend auf. Sonst teilen sich Sonnenschein und Wolken den Himmel, und die Luft wird rasch ziemlich schwül. Bis zum Nachmittag klettern die Höchstwerte auf 23 bis 32 Grad. Ab den Mittagsstunden brauen sich unter dem Einfluss von Ex-Hurrikan Bertha bei den Britischen Inseln mächtige Quellwolken im Westen zusammen. Sie breiten sich nachmittags über die Mittelgebirge und die Tiefebene ostwärts aus. Damit sind heftige Regengüsse, Gewitter sowie Hagelschauer und Sturmböen verbunden. Es besteht Unwettergefahr! Im Süden blitzt und donnert es zunächst nur vereinzelt. Am freundlichsten bleibt es zwischen Alpen und Brandenburg.

Abends setzen sich die Unwetter mit Starkregen und Gewittern fort. Das Hauptunwetterfeld reicht von der Ostsee und Schleswig-Holstein über die Mitte bis in den Südwesten. In der Nacht verlagert sich das Unwettergebiet in den Osten und Südosten, während es zwischen Nordsee und Saarland aufklart. Die Tiefstwerte sinken dabei auf 19 Grad an der See sowie östlich der Elbe und auf 10 Grad in den westlichen Mittelgebirgen.

Quelle: wetter.net

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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