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Exklusiver Wetterbericht für Südostbayern

Bitterkalt und reichlich Schnee: So wird das Wetter in den kommenden Tagen in der Region

Schnee und Frost in Südbayern
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Schnee und Frost in Südbayern (Symbolbild).

Kommt der Winter nun mit Wucht zurück in die Region oder fällt er doch weiter eher mau aus? Unser exklusiver Wetterbericht gibt einen Ausblick:

Ein Schneefallgebiet zieht am Samstagabend von Osten her auf. Das Tief hat die Zugbahn von Italien nach Polen genommen und wird am Samstagabend nach Deutschland einschwenken, wo es sich bis Montag wahrscheinlich auflösen wird. Die Wetterlage, die ähnlich wie Vb (siehe Infokasten) ist, ist oft sehr niederschlagsreich. Im Sommer sind solche Wetterlagen wegen der möglichen Hochwassergefahr bekannt und gefürchtet. Besonders viel Schnee wird im Nordstau der Berge zusammenkommen, es wird aber trotzdem wahrscheinlich gut 10 Zentimeter Neuschnee geben.

Vb-Lagen entwickeln sich bevorzugt im Frühling und Herbst, wenn es zu einem intensiven Luftmassenaustausch zwischen den kalten nörd- und warmen südlichen Breiten kommt. Sie können prinzipiell jedoch zu allen Jahreszeiten auftreten und gehören zu den eher seltenen Wetterlagen.

Die Wettermodelle deuten auf sogenannte Aufgleitschneefälle hin. Dabei werden an der Ostflanke des Tiefs sehr warme und feuchte Luftmassen nach Norden und Westen gelenkt, kommen dabei mit den südlich fließenden kalten Luftmassen in Kontakt und werden dabei quasi abgehobelt. Die Folge: Es schneit zum Teil kräftig und langanhaltend. Die Luftmasse wird dann durch ihre südliche Strömung gegen die Alpen gedrückt und dort zusätzlich ausgepresst.

Besonders die Mittelgebirge dürfen sich auf Schnee freuen, während am Alpenrand weniger Niederschlag erwartet wird. Allerdings ist das Überraschungspotential nicht zu unterschätzen. Je nach Verlauf des Tiefs kann es in der Region auch mehr als 10 Zentimeter Schnee geben. Der Winter wird voraussichtlich bis zum nächsten Wochenende andauern. Ein mächtiges Hoch über den Britischen Inseln blockiert den Atlantik und an dessen Ostflanke könnten weitere Schneefälle folgen. Zwischenzeitlich kann sich jedoch auch die Sonne zeigen. Es deutet zudem auf einen Zusammenbruch des Polarwirbels hin, was langfristig zu einem „Major Warming“ und damit zu längerem Winterwetter führen könnte.

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab Samstag (21. Januar 2023).
  • Samstag (21. Januar): Am Samstag beginnt der Tag mit winterlichen Temperaturen von -3 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein. Während es in manchen Regionen zeitweise die Sonne zu sehen gibt, scheint sie in Traunstein wohl nicht. Überwiegend sind jedoch Wolken zu erwarten, besonders im Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein fällt leichter bis mäßiger Schnee. Auch die Höchsttemperaturen bleiben winterlich, mit 1 Grad in Altötting und Mühldorf, 0 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim und -2 Grad in Traunstein, am kältesten.
  • Sonntag (22. Januar): Am Sonntag starten wir in einen Tag voller Schneefall mit Temperaturen von -4 Grad in Mühldorf, -6 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Traunstein. Der Tiefstwert wird in Rosenheim mit -8 Grad erreicht. Die Wolken sind dicht und es schneit regelmäßig, teilweise auch kräftiger. Nur in Mühldorf ist mit weniger Schneefall zu rechnen. Die genaue Menge an Schnee, die fallen wird, lässt sich aktuell noch nicht bestimmen. Die Höchsttemperaturen bleiben im Dauerfrostbereich, mit 0 Grad in Mühldorf, -1 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Rosenheim und -2 Grad im Landkreis Traunstein.
  • Montag (23. Januar): Die neue Woche beginnt am Montag mit tiefwinterlichen Bedingungen. Die Tiefstwerte liegen bei -6 Grad in Mühldorf, -9 Grad in Altötting, -10 Grad in Traunstein, -11 Grad in Rosenheim und bitterkalten -12 Grad im Berchtesgadener Land. Es ist wahrscheinlich, dass der Montag mit teilweise reichlich Neuschnee beginnt, allerdings lässt sich die genaue Menge an Schnee, die fallen wird, noch nicht sagen. Winterliche Straßenverhältnisse sind jedoch zu erwarten. Am Tag sind viele und dichte Wolken zu erwarten und es schneit regelmäßig leicht bis mäßig, nur in Mühldorf könnte es weniger Schnee geben. In Rosenheim könnte sich kurz die Sonne zeigen. Die Höchstwerte liegen bei -1 Grad in Mühldorf, -2 Grad in Altötting, -3 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim und -4 Grad im Landkreis Traunstein.
  • Dienstag (24. Januar): Der Dienstag beginnt erneut frostig mit Temperaturen zwischen -3 und -5 Grad. Die Wolken sind dicht, die Sonne wird wahrscheinlich kaum zu sehen sein. Es sind immer wieder Schneeschauer möglich und besonders in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Traunstein fällt leicht bis mäßiger Schnee. Die Höchsttemperaturen erreichen Werte zwischen 0 und -2 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Die weiteren Aussichten:

Der Winter bleibt weiterhin in vollem Gange und es ist besonders in den Bergregionen mit viel Schnee zu rechnen. Durch die nord- bis nordöstliche Luftströmung werden die Wolken gegen die Berge gedrückt und es schneit dort verstärkt. Von Mittwoch bis Freitag bleiben die Temperaturen im winterlichen Bereich mit Werten zwischen -5 und 1 Grad. Es ist mit dicht bewölktem Himmel und regelmäßigen Schneefällen und Schneeschauern zu rechnen.

Die genaue Menge an Neuschnee lässt sich derzeit noch nicht bestimmen, jedoch ist das Potenzial für viel Schnee besonders entlang der Berge gegeben. Es kann von „mausknietief“ bis zu 50 Zentimeter oder mehr kommen. Laut Meteorologen Kai Zorn: „Der Winter geht weiter, wir haben jetzt einfach Winter und der zieht jetzt nochmal an.“

mh

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