Wetterprognose für die Region

Von Blitzsommer zu Mini-Schafskälte innerhalb eines Tages

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Landkreis - Jetzt geht´s mit den Temperaturen nochmal steil bergauf. Am Mittwoch und auch lokal noch am Donnerstag erwarten wir Spitzenwerte um 30 Grad und mehr. Doch danach geht es ab Freitag überall steil bergab. Wir erleben dann so etwas wie eine Mini-Schafskälte. Dabei ist am Donnerstag kalendarischer Sommerstart!

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„Von lauen Sommerabenden ist am kommenden Wochenende nicht viel zu spüren. Vielfach liegen die Frühwerte am Samstagmorgen zwischen 5 und 10 Grad. Ganz vereinzelt muss man in höheren Muldenlagen sogar mit Bodenfrost (!) rechnen. Das kann man durchaus als eine Art Mini-Schafskälte bezeichnen. Wer am Wochenende beim Zelten ist, der sollte den ganze dicken Schlafsack einpacken. Direkt auf Erdbodenhöhe kann es stellenweise richtig kalt werden. Dafür gibt's am Tag aber häufig Sonnenschein und nur selten Wolken mit Regen“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

So geht es in den nächsten Tagen weiter:

Dienstag: 19 bis 27 Grad, mal Sonne, mal Wolken, kaum Schauer

Mittwoch: 25 bis 33 Grad, viel Sonnenschein, später kurze Schauer oder Gewitter

Donnerstag (kalendarischer Sommeranfang): 16 bis 20 Grad im Nordwesten, sonst 25 bis knapp 30 Grad im Osten, anfangs nur im Nordwesten Schauer, später auch im Südosten teils starke Gewitter

Freitag: 14 bis 20 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, nach Norden Schauer möglich

Samstag: 12 bis 21 Grad, mal Sonne, mal Wolken, hier und da Schauer

Sonntag: 15 bis 22 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, nach Norden auch mal kurze Schauer, sonst trocken

„Wie das Wetter am Siebenschläfertag so es sieben Wochen bleiben mag“

Nächste Woche Mittwoch ist der allseits bekannte Siebenschläfertag (27. Juni). Wir kennen alle die Regel: „Wie das Wetter am Siebenschläfertag so es sieben Wochen bleiben mag“. Diese Regel ist naturwissenschaftlicher Unsinn. Das Wetter an einem einzigen Tag entscheidet nicht über die nächsten Wochen. Außerdem wäre der Siebenschläfertag heutzutage erst 10 Tage später, da es im Mittelalter eine Kalenderreform gab bei der 10 Tage aus dem Kalender entfernt wurden.

„Allerdings: Das Wetter im Zeitraum Ende Juni/ Anfang Juli kann sehr wohl ein Indiz für die nächsten Wochen sein. Allerdings muss man den gesamten Abschnitt betrachten. Hier hat man festgestellt, dass es statistisch zumindest in Süddeutschland eine 60- bis 70-prozentige Trefferquote gibt. In den küstennahen Regionen ist die Regel nicht anwendbar“ erklärt Wetterexperte Jung.

Würde in der Tat nur der 27. Juni über den Fortgang des Sommer entscheiden, sehe es dieses Jahr wirklich sehr gut aus: Für den 27. Juni erwarten wir freundliches Sommerwetter bei Höchstwerten von bis zu 32 Grad im Schatten. Und auch sonst riecht es in der kommenden Woche wieder nach Hochsommer!

Pressemitteilung Dominik Jung/wetter.net/mh

Rubriklistenbild: © dpa/Monta ge

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