Nächtliche Aufregung bei Weyarn

Entlaufenes Pferd irrt nach Unfall in Panik über Autobahn

Weyarn - Am Montagmorgen gegen 3.35 Uhr ereignete sich auf der A8 zwischen den Anschlussstellen Weyarn und Holzkirchen ein Unfall, in dessen Folge ein Pferd in Fahrtrichtung München herumirrte und zahlreiche Anrufe bei der Polizei verursachte.

Eine 40-jährige aus Rumänien stammende Ärztin befuhr mit ihrem Pkw-Pferdeanhänger-Gespann den rechten Fahrstreifen. Ein 55-jähriger slowakischer Angestellter wollte diese mit seinem Pkw überholen, geriet dabei offensichtlich zu weit auf den rechten Fahrstreifen und touchierte dabei den Pferdeanhänger. Dadurch geriet das Anhänger-Gespann ins Schlingern, drehte sich mehrmals um die eigene Achse und kippte schließlich auf die Seite. Ein auf dem linken Fahrstreifen 30-jähriger Passauer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen den umgestürzten Pferdeanhänger.

Dadurch floh das Pferd in Panik von der Unfallstelle und lief auf der Autobahn in Richtung München. Etwa zwei Kilometer nach der Unfallstelle konnte es von einem beherzten Verkehrsteilnehmer eingefangen und an der Leitplanke festgebunden werden.

Glücklicherweise blieben alle Fahrzeuginsassen sowie das Pferd unverletzt. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die Autobahn immer wieder zeitweise gesperrt werden. Gegen 5:30 Uhr konnte diese für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Pressemeldung Autobahnpolizei Holzkirchen

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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