Potentielle Todesfalle gestoppt

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21 Personen hatten sich in den Kleinbus gezwängt, den die Polizei auf der A8 anhielt.

Weyarn - Im Reiseverkehr zu Ostern zog die Polizei auf der A8 einen Kleinbus aus dem Verkehr. Es ist schwer zu glauben, wie viele Personen sich dort hineingezwängt hatten.

Am Freitag, den 29. März, um 15 Uhr endete die Fahrt für einen rumänischen Kleinbus, der auf der A8 Salzburg-München auf dem Weg nach Paris war. Das Fahrzeug, ausgestattet mit acht Sitzplätzen und Fahrersitz war insgesamt mit 21 Personen besetzt, acht davon waren Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren.

Dem Zufall sei Dank wurde der Bus auf dem Parkplatz Seehamer See einer verdachtsunabhängigen Kontrolle unterzogen. Nicht auszudenken, wenn das völlig überbesetzte Fahrzeug bei dem hohen Verkehrsaufkommen der Osterfeiertage in einen Unfall verwickelt worden wäre. Keiner der Insassen war angeschnallt, geschweige denn, dass die Kinder in einem Kindersitz gesessen hätten. Bei einer Vollbremsung mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h hätte es mit Sicherheit Todesopfer gegeben.

Die Kinder, die teilweise im Fußraum lagen beziehungsweise saßen wären ohne weiteres durch die Windschutzscheibe geschleudert worden. Schon bei einem Aufprall mit einer Geschwindigkeit von nur 30 km/h kommt dies ungesichert einem Fall von 10 Metern Höhe gleich. Außerdem stellen die ungesicherten Heckpassagiere eine zusätzliche Gefahr dar. Denn durch die Wucht des Aufpralls auf die Vordersitze fügen sie auch den vorne Sitzenden erhebliche, wenn nicht sogar tödliche Verletzungen zu.

Pressemitteilung Autobahnpolizeistation Holzkirchen

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