Anwohner in Würzburg leiden unter Spott

Pizza-Service weigert sich in die "Fick-Straße" auszuliefern

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Würzburg - Die FDP will eine Namensänderung, die Stadtverwaltung von Würzburg empfiehlt dem Stadtrat aber das Gegenteil.

Es geht um die "Friedrich-Fick-Straße" im Würzburger Quar­tier Kees­burg. Benannt wurde sie bereits 1955 nach dem Reichstagsabgeordneten der Deutschen Demokratischen Partei. 

Die Anwohner leiden unter anzüglichen Witzen, behauptet die Würzburger FDP. Ein Pizza-Service habe sich sogar mal geweigert in diese Straße auszuliefern, weil die Mitarbeiter an einen Scherz glaubten. 

Darum will die Stadtverwaltung den Straßennamen nicht ändern

Deshalb wollen die Liberalen den Straßennamen nun ändern. Die Stadtverwaltung wird dem Stadtrat in seinem nächsten Sitzungslauf allerdings empfehlen, die Friedrich-Fick-Straße nicht umzubenennen, wie wuerzburgerleben.de berichtet

Die Begründung: Zum einen komme der Nachname in Franken relativ häufig vor, zum anderen geht dieser Name auf einen gebräuchlichen mittelhochdeutschen Ausdruck ("reiben") zurück, der mit der heute verwendeten Bedeutung nicht identisch ist. Zudem würde mit einer Umbenennung das Andenken an Dr. Friedrich Fick geschmälert. 

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