Großeinsatz in Winhöring am Dienstag

Mann treibt leblos im Isenkanal - Identität des Toten geklärt

Winhöring - Ein großer Rettungseinsatz ereignete sich am Dienstag in Winhöring. Eine leblose Person wurde im Isenkanal gesichtet. Der Mann konnte zunächst gerettet werden, verstarb jedoch später im Krankenhaus.

Update, Donnerstag, 12. Dezember, 9.55 Uhr - Großeinsatz in Winhöring: Polizei geht weiterhin von Unfall aus

Am Dienstag zogen die Rettungskräfte einen leblosen Mann aus dem Isenkanal. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation verstarb der Mann im Krankenhaus. Mittlerweile konnte die Polizei die Identität des Toten aufklären. "Es handelt sich um einen 61-jährigen Einheimischen", sagt Stefan Sonntag, Pressesprecher des Polizeipräsidium Oberbayern Süd, auf Nachfrage von innsalzach24.de.

Die Polizei geht weiterhin von einem Unfall aus. Bereits am Mittwoch teilte die Polizei mit, dass keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden vorhanden sind.

Erstmeldung

Am Dienstagnachmittag, den 10. Dezember, kam es gegen 15.40 Uhr zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte in Winhöring. Zeugen meldeten bei der Polizei, dass sie einen leblosen Mann im Isenstausee gesichtet haben. Daraufhin wurde die Wasserwacht, die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei zum Einsatzort gerufen. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 14 war vor Ort. Der ersteintreffende Einsatzleiter der Wasserrettung begab sich sofort ins Wasser und sicherte die leblose Person. Der Mann wurde anschließend von Feuerwehrleuten aus dem Kanal geborgen, wie die Polizei mitteilt.

Umgehend wurde der unbekannte Mann reanimiert und währenddessen in ein Krankenhaus gefahren. Wenig später jedoch verstarb er dort.

Mittlerweile hat der Kriminaldauerdienst die Ermittlungen übernommen, um die genauen Todesumstände zu klären. "Den ersten Erkenntnissen zur Folge, sind keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden vorhanden", so die Polizei weiter. Derzeit gehen die Ermittler von einem Unfall aus. Der Tote ist bislang noch nicht identifiziert. 

Im Einsatz waren die Wasserwacht Altötting-Neuötting und Töging-Winhöring, die Feuerwehr Winhöring, das BRK, die DLRG, der Rettungshubschrauber Christoph 14, die Kreisbrandinspektion Altötting und die Polizei.

ma

Quelle: innsalzach24.de

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