Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Eisglatte Straßen im Freistaat

Wintereinbruch sorgt für Hunderte Unfälle in Bayern - vier Menschen tot

Winterdienst-Fahrzeuge fahren über die Autobahn A8 am Irschenberg und streuen Salz auf die Fahrbahn.
+
Winterdienst-Fahrzeuge fahren über die Autobahn A8 am Irschenberg und streuen Salz auf die Fahrbahn.

Nach einer längeren Phase mit äußert milden Temperaturen sind Frost und Schnee nach Bayern zurückgekehrt. Zahlreiche Unfälle auf den Straßen sind die Folge.

Bayern - Der Schnee ist zurück im Freistaat und hat am Wochenende auf den Straßen zu mehr als 100 Unfällen geführt.

Vier Tote am Freitag

Am Freitag starben vier Menschen bei Frontalzusammenstößen: Die Unfälle bei Penzberg (Landkreis Weilheim-Schongau) und Weißensberg (Landkreis Lindau) endeten für drei Männer und eine Frau tödlich. In den Bergen erhöhte sich durch den Neuschnee die Lawinengefahr.

Zu Beginn der Woche bleibt es laut Prognose der Meteorologen vom DWD weitgehend trocken, aber örtlich könne es Schneegriesel geben. Auf den Straßen ist somit weiterhin Vorsicht geboten.

91 Unfälle in der Nacht zu Samstag

Den Großteil der witterungsbedingten Verkehrsunfälle verzeichneten die Polizeipräsidien in der Nacht auf Samstag. Bei mindestens 91 Unfällen aufgrund schneeglatter Fahrbahnen mit meist Leichtverletzten summierte sich laut Schätzung der Polizei eine Schadenssumme von rund 400.000 Euro. In der Nacht auf Sonntag kam rund ein Dutzend weiterer Unfälle mit Leichtverletzten hinzu.

Das Auto eines Ehepaars stieß laut Polizei am Freitagnachmittag bei Penzberg frontal mit einem Transporter zusammen. Die beiden 71 und 74 Jahre alten Insassen kamen ums Leben. Ein acht Jahre altes Kind im Wagen des Paares wurde wie auch die beiden Menschen im Transporter leicht verletzt.

Auf der Bundesstraße 31 bei Weißensberg kamen ebenfalls zwei Menschen ums Leben. Ein 40-Jähriger war am Freitagabend aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Kleintransporter in den Gegenverkehr geraten und laut Polizei frontal in einen entgegenkommenden Sattelzug geprallt. Er und sein 38 Jahre alter Beifahrer wurden tödlich verletzt. Der Fahrer des Transporters erlitt leichte Verletzungen. Welche Rolle die Wetterverhältnisse bei den Unfällen spielten, war auch am Sonntag noch unklar.

Viele Unfälle auch in der Region

In der Region Südostbayern kam es aufgrund der winterlichen Witterung zu zahlreichen Unfällen. Auf der A94 kam es am Freitagabend innerhalb von drei Stunden zu neun Unfällen auf der A94. Auch auf der A8 im Landkreis Traunstein hatte die Verkehrspolizei alle Hände voll zu tun. Bei Prutting im Landkreis Rosenheim erlitt ein junger Autofahrer schwerste Verletzungen, als er mit deinem Fahrzeug mit einem Baum kollidierte.

dpa/bcs

Kommentare