Ein wirklich heißer Job

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Rosenheim - Viel trinken, ins kühle Nass springen, Luftiges anziehen... so wird die Hitze erträglicher. Aber was macht man in einem buchstäblich heißen Job? Wir haben bei der Feuerwehr nachgefragt.

Es ist heiß in der Region, sehr heiß. Jeder hat einen anderen Trick, um die Temperaturen einigermaßen zu ertragen: Schwimmen gehen, ein kaltes Eis essen. Manche ertragen die Hitze aber nicht, der Kreislauf versagt, sie kollabieren. Rettungsdienste und auch die Feuerwehr sind im Dauereinsatz. Wie halten die das nur aus? Die Feuerwehr kann nicht in kurzen Hosen und T-Shirt zu einem Einsatz kommen.

Wir haben mit dem Rosenheimer Stadtbrandrat Hans Meyrl gesprochen.

"Für die Einsatzstaffel ist die Dienstkleidung Pflicht: Diensthose, Diensthemd. Bei einem Einsatz kommt der Einsatzmantel dazu." Das dient auch den Feuerwehrmännern selber in erster Linie zum Schutz."

Gibt es Tricks, um mit der Hitze umzugehen? "Wir stellen kistenweise Mineralwasser in die Löschfahrzeuge, viel trinken ist extrem wichtig. Und wer sich vom Einsatzort entfernt, sucht so schnell wie möglich einen Platz im Schatten auf", erklärt Meyrl.

Die Feuerwehrmänner versuchen, so gut es geht, sich mit der Hitze zu arrangieren.

"Wir nehmen es so, wie es ist. Aber wir alle wünschen uns, dass es nachts kühler wird", so Meyrl. Denn ist es nachts zu warm, könne man nicht richtig schlafen. Und dabei sei es wichtig, ausgeruht zu sein.

Ein Wunsch, den bestimmt nicht nur die Rosenheimer Feuerwehrmänner haben.

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