Am Dienstag auf der A92 im Landkreis Landshut

Filmreife Verfolgungsjagd endet in Unfall mit Polizeiauto - drei Verletzte

Wörth an der Isar - Eine rund 80 Kilometer lange Verfolgungsjagd mit der Polizei endete für einen 60-jährigen Mann mit einem Unfall. Dabei wurden drei Personen verletzt, darunter auch zwei Polizeibeamte.

Ein Fahrer eines Pontiacs aus Berlin lieferte sich am Dienstagnachmittag, den 14. Januar, eine rund 80 Kilometer lange Verfolgungsjagd mit mehreren Polizeifahrzeugen. 


Eine Streife wollte den 60-jährigen Mann auf der A92 auf Höhe des Münchner Flughafens kontrollieren. Doch der Fahrer weigerte sich stehen zu bleiben und flüchtete laut Polizeiangaben auf der Autobahn in Richtung Deggendorf. Die Polizei versuchte den Mann im Bereich Landshut und Dingolfing aufzuhalten, jedoch vergeblich. 

Der Berliner fuhr an Anschlussstelle Wallersdorf zunächst von der Autobahn ab, um schließlich die Flucht wieder auf der A92 in Fahrtrichtung München fortzusetzen. Der Mann aus Berlin raste mit teilweise 180 km/h über die Autobahn.


Grund für Verfolgungsjagd war schnell gefunden

Auf Höhe der Anschlusstelle Wörth an der Isar endete aber die filmreife Szene, denn dort prallte das Fluchtauto mit einem Polizeiauto zusammen. Beide Fahrzeuge überschlugen sich daraufhin, wie die Polizei weiter mitteilt. Dabei wurden zwei Beamte und der flüchtige Fahrer mittelschwer verletzt.

Der Grund für den Fluchtversuch wurde schnell gefunden. Nach aktuellem Ermittlungsstand war das Auto nicht versichert und der Fahrer war offenbar ohne Führerschein unterwegs. Außerdem lag gegen den Mann ein aktueller Haftbefehel der Staatsanwaltschaft Wuppertal vor.

"An dem Einsatz waren rund ein Dutzend Streifenwägen, sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt", so die Polizei weiter. Gegen den Mann wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. 

ma

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