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Staubsauger-Einsatz mit Folgen in Oberbayern

Nachbarin tischt Polizei dreiste Lügengeschichte auf – und löst damit Großeinsatz aus

Notruf
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Notruf (Symbolbild).

Wolfratshausen – Ein dramatisch klingender Notruf erreichte am Dienstag (30. August) die Polizei in Wolfratshausen (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen). Vor Ort stellte sich jedoch die Lage ganz anders dar – und auf die Verursacherin kommt wohl nun einiges an Ärger zu.

Gegen 11.45 Uhr war ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Bayerischem Roten Kreuz (BRK) in die Sauerlacher Straße gerufen worden, nachdem eine Anruferin telefonisch gemeldet hatte, dass sich dort jemand das Leben nehmen wolle. Vor Ort angekommen, stellte sich das Ganze aber rasch als „Märchen“ beziehungsweise vielmehr als dreiste Lügengeschichte heraus, die einen ganz anderen Ursprung hatte.

Auslöser des Ganzen dürfte nämlich ein bereits seit längerer Zeit schwelender Nachbarschaftsstreit gewesen sein. Laut einem Bericht unseres Partnerportals merkur.de zufolge, fühlte sich eine Mieterin im ersten Stock des betroffenen Mehrparteienhauses von ihrer Nachbarin, die in der Etage darüber wohnt, belästigt und gestört. Dabei hatte die Frau im zweiten Stock nach Polizeiangaben diesmal lediglich normal Staub gesaugt und die Waschmaschine angestellt.

Weil die Dame im ersten Stock jedoch vom angeblichen Lärm genug hatte, griff sie zum Telefon und tischte der Polizei die oben geschilderte Story auf. „Sie (Anm. der Red.: Die Frau aus dem ersten Stock) alarmierte uns, weil angeblich jemand im zweiten Stock des Gebäudes aus dem Fenster springen wolle“, sagte Polizeisprecherin Christina Loy gegenüber merkur.de. Doch dann stellte sich bei der Abklärung rasch heraus – alles „Humbug“. Jetzt bekommt die Anruferin wohl gehörig Ärger: Neben der Sperrung einer wichtigen Hauptverkehrsstraße verursachte sie eben auch haltlos einen Großeinsatz von Rettungskräften – und wird nun vermutlich für die Kosten aufkommen müssen...

mw/mh

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