Erfolgreiche Fahndung in Wolfratshausen

Polizei ermittelt mutmaßlichen S-Bahn-Belästiger

Wolfratshausen - Am Donnerstag gab die Bundespolizei München eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem Tatverdächtigen im Bezug auf sexuelle Belästigung an die Medien. Nur wenig später stellte sich der Tatverdächtige bei der PI Kaufbeuren.

Am Donnerstagmorgen ging die Öffentlichkeitsfahndung der Bundespolizei München an die Medien. Gesucht wurde nach einem Tatverdächtigen, der am 22. April eine Frau in der S7 - Bereich Wolfratshausen - sexuell belästigt haben soll. Bereits kurze Zeit später konnten die ersten Veröffentlichen der Medien auf deren online Plattformen sowie auf Facebook festgestellt werden.

Eineinhalbstunden später hatten sich bereits mehrere Hinweise angesammelt und der Tatverdächtige konnte durch eine Mitarbeiterin der Stadt Wolfratshausen und seinen ehemaligen Lehrer identifiziert werden. Das Jungendamt Wolfratshausen informierte die Leitung der betreuten Unterkunft im Ostallgäu, in welcher er derzeit lebt. Ein Betreuer wurde am frühen Nachmittag mit dem Tatverdächtigen bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren vorstellig.

Zum Sachverhalt möchte sich der Afghane, der in der Vergangenheit bereits wegen ähnlicher Delikte auffällig war, erst mit einem Rechtsbeistand äußern. Die Bundespolizei München bedankt sich auf diesem Weg bei allen Medien für die schnelle und gute Zusammenarbeit. Weiterhin gebührt der Dank den engagierten Bürgern und der funktionierenden Behördenkommunikation, die letztendlich den Fahndungserfolg ermöglicht haben.

Pressemeldung Bundespolizei München

Rubriklistenbild: © picture alliance / Peter Kneffel

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