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Recycling-Firma will gegen Stilllegung vorgehen

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Loacker darf dem Landratsamt zufolge die Arbeit erst wieder aufnehmen, wenn keine gefährlichen Emissionen mehr produziert werden.

Wonfurt - Der Schrott-Recycling-Betrieb Loacker in Wonfurt (Landkreis Haßberge) will sich gegen die Stilllegung durch das Landratsamts Haßfurt wehren.

„Wir hoffen, möglichst bald wieder in Betrieb gehen zu können, um möglichst wenige Arbeitsplätze zu verlieren“, sagte Gerhard Nettinger, der bei dem österreichischen Unternehmen für Deutschland verantwortlich ist, am Mittwoch. Er sei sehr besorgt um die Jobs der 37 Mitarbeiter.

In dieser Woche werde die Zwangspause für Reinigungs- und Wartungsarbeiten genutzt. Loacker darf seit Montag weder Elektroschrott noch Kabel schreddern. Messungen in der Umgebung der Firma hatten unter anderem auffällige Schwermetall-Werte in den Staubproben ergeben.

Die Grenzwerte waren unter anderem bei Blei, Nickel und Kupfer zum Teil deutlich überschritten worden. Anwohner klagten über Gesundheitsbeschwerden, sie fordern eine komplette Einhausung des Geländes und Gesundheitstest für Mitarbeiter und Anwohner.

Die Angestellten des Unternehmens seien in den vergangenen sieben Monaten bereits zweimal medizinisch untersucht worden, sagte Nettinger. „Unsere Mitarbeiter sind kerngesund.“ An den Umbauplänen für die Halle und damit am Standort Wonfurt werde das Unternehmen festhalten. „Wir wollen nach wie vor die Halle schließen und mit Absauganlagen versehen.“ Loacker darf dem Landratsamt zufolge die Arbeit erst wieder aufnehmen, wenn keine gefährlichen Emissionen mehr produziert werden.

dpa

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