Nach Vorfall Ende März in Wonneberg

Schwere Verbrennungen bei "Osterbiersuche": Täter ermittelt

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Aus dieser Tonne schoss die 6 Meter hohe Stichflamme in die Höhe.

Wonneberg - Nachdem beim "Osterbiersuchen" zwei Jugendliche schwere Brandverletzungen erlitten, klärte die Polizei nun die Ursache für die sechs Meter hohe Stichflamme.

Die Ermittlungen zum Unfall Ende März in einer „Burschenhütte“ in Wonneberg, bei dem beim sogenannten „Osterbiersuchen“ zwei Jugendliche durch eine 6 Meter hohe Stichflamme schwer verletzt wurden, sind abgeschlossen. Ein Beschuldigter, der eine brennbare Flüssigkeit ins Feuer gegossen hatte, konnte ermittelt werden. Er gab zu, ein Gemisch ins Feuer gegossen zu haben, ohne dessen Zusammensetzung zu kennen.

Einer der geschädigten Jugendlichen musste über zwei Wochen im künstlichen Koma im Krankenhaus verbringen, da die Atemwege verbrannt waren. Beide Jugendliche sind zwischenzeitlich wieder wohlauf. Einem der beiden wird jedoch eine Brandnarbe an der Hand bleiben

Weiter wurde zwischenzeitlich auch gegen die Betreiber der „Burschenhütte“ ermittelt. Die Hütte wurde vor ca. 6 Jahren illegal im Wald ohne die erforderliche baurechtliche Genehmigung errichtet. Inzwischen ist diese Hütte aufgrund des Vorfalles abgebaut worden.

mwi/Pressemeldung Polizeiinspektion Laufen

Quelle: chiemgau24.de

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