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Sanierung nötig

Beate Uhse ist pleite

Beate Uhse ist pleite

"Fensterln" ging gründlich in die Hose!

Würzburg - Nach gutem bayerischem Brauch wollte ein 21-Jähriger seiner Freundin über das geöffnete Fenster seine Aufwartung machen. Ein Nachbar vermutete jedoch Böses...

Gegen 22 Uhr meldete sich ein Wohnungsinhaber bei der Polizei. Er gab an, einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt und diesen in seiner Wohnung eingesperrt zu haben. Außerdem sitze in einem Auto vor dem Tatort auch noch der Komplize des Täters, der sicher „Schmiere“ stehe. Unverzüglich machten sich daraufhin Streifen der Polizeiinspektion Würzburg-Land auf den Weg zum Einsatzort.

Bis zu diesem Zeitpunkt war es ein Einsatz wie aus dem Lehrbuch: Ein aufmerksamer Zeuge verständigte sofort die Polizei, nachdem ihm die Verdächtigen aufgefallen waren. Die Beamten rückten an und kurz darauf klickten die Handschellen bei den „Tätern“ – einem 21-Jährigen und seinem ein Jahr jüngeren „Mittäter“. In diesem Moment kam jedoch noch die 16-jährige Enkelin des Wohnungsinhabers ins Spiel und brachte eine überraschende Wendung in den Fall.

Demnach, so schilderte sie gegenüber den Ordnungshütern, handelte es sich bei beiden Männern nicht um Einbrecher. Vielmehr habe sie ihrem 21-jährigen Freund freiwillig das Fenster geöffnet, so dass dieser - so zumindest geplant - unbemerkt zu Besuch kommen sollte. Auch den Begleiter trifft keine strafrechtlich relevante Schuld. Er hatte den jungen Mann lediglich mit dem Auto zu seiner Freundin gefahren.

Pressemeldung Polizeipräsidium Unterfranken

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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