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Streit um Maskenpflicht und vergessene Stopp-Taste eskaliert

Teenie-Duo (16) löst Großeinsatz in Bayern aus – Busfahrer mit Messer und Softair-Pistole bedroht

Zwei 16-Jährige lösten am Donnerstag (13. Oktober) einen Großeinsatz der Polizei in Unterfranken aus. Die Buben bedrohten nach einem Streit – unter anderem um die Maskenpflicht – einen Busfahrer mit einem Messer und einer Softair-Pistole. Auch in einen Supermarkt spazierten die beiden mit der Waffe.

Würzburg – Riesenaufregung am Donnerstagvormittag (13. Oktober) in Würzburg. Wie das zuständige Polizeipräsidium Unterfranken mitteilt, waren zwei 16 Jahre alte Teenager um kurz nach 7 Uhr morgens mit einem Busfahrer in einen zunächst verbalen Streit geraten – dabei soll es unter anderem um die Einhaltung der Maskenpflicht gegangen sein.

Das Duo sei daraufhin zunächst aus dem Bus ausgestiegen, sagte ein Polizeisprecher. Später seien sie zufällig an einer anderen Haltestelle wieder in denselben Bus gestiegen. Als die Teenies dann vergaßen, den Stopp-Knopf vor einer Haltestelle zu drücken und der Bus weiterfuhr, sei es erneut zu einem Streit zwischen ihnen und dem Busfahrer gekommen.

Jugendliche bedrohen Busfahrer mit Messer und Softair-Pistole

„Im weiteren Verlauf bedrohten sie den Fahrer an der Bushaltestelle in der Schweinfurter Straße mit einem Messer und einer Softair-Pistole“, schildert Pressesprecher Enrico Ball die furchteinflößenden Szenen. Innerhalb kürzester Zeit seien daraufhin eine Vielzahl von Notrufen in der Einsatzzentrale der Polizei eingegangen.

Die beiden Jugendlichen türmten daraufhin in Richtung des Berliner Rings und die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt fahndeten sofort mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften, unter denen sich auch die Bundespolizei sowie das Unterstützungskommando der Würzburger Bereitschaftspolizei befanden.

Zwei Tatverdächtige festgenommen

Rund eine Stunde später konnten schließlich zwei Tatverdächtige in der Nürnberger Straße auf Höhe des Europahauses vorläufig festgenommen werden. Dies berichtete die Polizei Unterfranken unter anderem auch auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Einer der Jugendlichen leistete dabei Widerstand.

Ersten Ermittlungen der Beamten zufolge seien die 16-Jährigen in den Morgenstunden bereits mehrfach im Stadtgebiet aufgefallen. So spazierten die Jugendlichen Polizeiangaben zufolge auch in eine Tankstelle und hielten dort die Waffe in Richtung Verkäuferin – ohne jedoch Forderungen zu stellen.

Hausverbot in Supermarkt

Auch in einem Supermarkt fielen die beiden Buben auf: Sie öffneten in dem Laden Verpackungen von Lebensmitteln und aßen diese, ohne zu bezahlen. Aufgrund ihres Verhaltens erhielten die zwei Aufmüpfigen Hausverbot und zeigten anschließend ebenfalls die Softair-Pistole.

Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Jugendlichen wieder auf freien Fuß gesetzt und den Erziehungsberechtigten übergeben werden.

aic mit Material der dpa

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt/dpa

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