Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Am Samstagabend in Unterfranken

Ominöser Anruf bei Bestatter: „Ehemann und Geliebte vergiftet“

Einen schlechten Scherz für seinen Social-Media-Account erlaubte sich ein 21-Jähriger aus Unterfranken. Nun muss der Mann mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Würzburg - Am Samstagabend (17. September) verständigte ein Bestattungsunternehmen aus dem Raum Main-Spessart die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken und teilte einen ominösen Anruf mit.

Demnach sei ein Anruf mit unterdrückter Rufnummer eingegangen und eine verstellte Frauenstimme habe für den Folgetag die Abholung von zwei verstorbenen Personen beauftragt. Hierbei würde es sich um deren Ehemann und dessen Geliebte handeln, die sie soeben vergiftet hätte. Im Anschluss wurde das Telefongespräch einfach beendet.

„Scherzanruf“ bei Bestatter in Unterfranken hat Folgen

Nach Eingang der Mitteilung durch das Bestattungsunternehmen nahm die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sofort ihre Ermittlungen zu dem Anrufer auf und konnte diesen bereits nach kurzer Zeit ermitteln. Es handelte sich dabei um einen 21-Jährigen, der den Anruf für seinen Social-Media-Account gefilmt und auch direkt veröffentlicht hatte.

Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat und der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Zudem wird vonseiten des Polizeipräsidiums Unterfranken geprüft, ob dem jungen Mann die Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden.

In diesem Zusammenhang mit vermeintlichen Scherzanrufen weist die Polizei ausdrücklich darauf hin: Wer aus Spaß den Notruf wählt oder eine Straftat vortäuscht, muss mit straf- und auch zivilrechtlichen Konsequenzen rechnen.

mz

Rubriklistenbild: © Fotostand / K. Schmitt / Imago Images

Kommentare