Schwerer Unfall bei Würzburg

Rettungswagen kracht in Motorrad - Kradfahrer lebensgefährlich verletzt

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Rettungswagen kollidiert mit Krad.
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Landkreis Würzburg - Bei einem Zusammenstoß mit einem Rettungswagen wurde ein Motorradfahrer am Mittwoch lebensgefährlich verletzt. 

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwoch, den 21. August, in den Abendstunden. Ausgerechnet ein Rettungswagen kollidierte gegen 19.30 Uhr in Uettingen im Landkreis Würzburg mit einem Motorrad. Der Kradfahrer wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt, berichtet das Polizeipräsidium Unterfranken in einer Pressemeldung. Neben der Polizeiinspektionen Würzburg-Land und Marktheidefeld war auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger zur Unfallaufnahme vor Ort. 

Der 47-jährige Fahrer des Rettungswagens wollte von der Ortsdurchfahrt von Uettingen Richtung Remlingen links abbiegen, wobei er mit einem ihm entgegen kommenden Motorradfahrer zusammenstieß. Weil er sich lebensgefährlich verletzte, wurde der Kradfahrer nach der Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Insassen des Rettungswagens blieben bei dem Unfall unverletzt.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtauglich und mussten abgeschleppt werden. Die Bundesstraße 8 war nur einseitig befahrbar. Wie genau es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, soll nun ermittelt werden. 

Es ist nicht der erste Unfall, in den ein Rettungswagen verwickelt wurde. Im Juli 2018 erst stieß ein Fahrzeug des Rettungsdienstes in Hamburg mit einem Auto zusammen, kippte um und blieb auf der Seite liegen, während er eine Hochschwangere transportierte. Die Besatzung des Rettungswagens, die Autofahrerin und die Patientin erlitten dabei teils erhebliche Verletzungen. 

Fast genau ein Jahr zuvor stieß ein Rettungswagen in München mit einem Audi zusammen. Der Wagen transportierte einen Kranken unter Einsatz von Blaulicht von Slowenien nach München, als es zu dem Unfall kam. 

Auch hier stürzte der Krankentransporter um und blieb auf der Seite liegen. Autofahrerin, Notarzt und Patient wurden schwer verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

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