"Einmalige, historische Chance"

Spatenstich für Würzburger Landesgartenschau 2018

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Eine Frau spaziert auf dem Gelände der diesjährigen Landesgartenschau in Landau (Rheinland-Pfalz). 2018 findet die Gartenschau in Würzburg statt.

Würzburg - Die Bauarbeiten für die Landesgartenschau 2018 in Würzburg haben begonnen. Die Planer sehen das Projekt als "einmalige, historische Chance für die Stadt".

Natur statt Soldaten: Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Bauarbeiten für die Landesgartenschau 2018 in Würzburg begonnen. In den kommenden drei Jahren wird das ehemalige Gelände der US-Armee neu gestaltet. Geplant sind unter anderem ein englischer Garten, Wasserbecken, ein generationenübergreifender Sportbereich und mehr als 1000 neue Bäume. Das Gelände ist insgesamt 135 Hektar groß, 27 davon stehen für die Landesgartenschau zur Verfügung.

"Einmalige, historische Chance für die Stadt"

Das Projekt sei eine „einmalige, historische Chance für die Stadt“, sagte Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) am Mittwoch. Auf dem Kasernenareal soll auch der neue Stadtteil Hubland entstehen, der Wohnraum für etwa 4500 Menschen schaffen soll. Außerdem sind Büroflächen, Einkaufsmöglichkeiten und Forschungseinrichtungen geplant.

Umgestaltung kostet rund 12 Millionen Euro

Für die Umgestaltung sind etwa zwölf Millionen Euro eingeplant. Den Großteil der Kosten übernimmt die Stadt Würzburg, aber auch der Freistaat Bayern und die EU beteiligen sich. Schuchardt rechnet damit, dass die Landesgartenschau mehr als eine Million Besucher anziehen wird.

Zuletzt gab es 1990 eine Landesgartenschau in Würzburg. Damals schlängelte sich das Gelände rund um die Festung Marienberg. Im Gegensatz zu damals stehen dieses Mal Großflächigkeit und Weite im Vordergrund.

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