Zensus: Schon 2,8 Millionen Dateneingänge

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Zensus - Wie viele sind wir in in Deutschland

Wiesbaden - Der Zensus 2011 ist in vollem Gange und mit ihm die Gebäude- und Wohnungszählung. Auffällig dabei: Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das elektronische Angebot sehr gut angenommen wird.

17,5 Millionen Eigentümerinnen und Eigentümer beziehungsweise Verwalterinnen und Verwalter sind seit Ende April aufgerufen, ihre Angaben zu den Gebäuden und Wohnungen in Deutschland zu machen. Die eingetroffenen Fragebögen können sowohl postalisch als auch elektronisch übermittelt werden.

Dabei fällt auf: Der elektronische Weg wird bevorzugt genutzt. Nach aktuellem Stand sind bereits 2,8 Millionen Datensätze beim statistischen Bundesamt eingegangen. Und dies ist nur der elektronische Weg. Die Daten aus Fragebögen sind darin noch nicht eingerechnet.

Der elektronische Weg ist nicht nur sicher und umweltschonend - er bietet die Möglichkeit, die geforderten Angaben schnell und einfach zu übermitteln. Das Porto wird zudem gespart.

Die Fragebögen zur Gebäude- und Wohnungszählung werden unaufgefordert zugesandt. Noch ist der Versand nicht abgeschlossen - sollten Eigentümer oder Eigentümerinnen bis jetzt noch keinen Fragebogen erhalten haben, brauchen man diesen nicht zu beantragen.

Zur häuslichen Befragung kündigen sich die Erhebungsbeauftragten vorher telefonisch an. Selbst ein ausgemachter Termin kann nachträglich noch verschoben werden. Dazu meldet man sich bei der Erhebungsstelle im Landkreis.

Ergebnisse des Zensus werden in 18 Monaten veröffentlicht

Bundesweit werden die ersten Zensusergebnisse 18 Monate nach dem Stichtag, also am 9. November 2012, veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt werden die amtlichen Einwohnerzahlen, ausgewählte Stichprobenergebnisse und die Ergebnisse der Gebäude- und Wohnungszählung bekannt gegeben.

Zum 9. Mai 2013 werden dann auch Zahlen über Haushalte und deren Struktur, sowie vielfältige Kombinationsauswertungen wie den Bildungsstatus untersucht nach dem Migrationshintergrund oder die Wohnsituation nach dem Haushaltstyp möglich sein.

Quelle: Statistisches Bundesamt

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