Zoll München deckt Schmuggel auf

In diesen Kaffee- und Keksverpackungen sind 320.000 Euro eingeschweißt

München -  320.000 Euro hat der Zoll am Flughafen München am Freitag (31. Januar) im Koffer einer 27- jährigen Chinesin sichergestellt.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Die Zöllner am Flughafen München baten die Kellnerin zu einer Kontrolle. In ihrem mit grüner Plastikschutzfolie umwickelten Koffer machten sie dann einen großen Bargeldfund: die 27-jährige Dame hatte 320.000 Euro in jeweils 50 Euro- Scheinen in verschweißte Kaffee-, Keks- und Chipsverpackungen versteckt.

Die Dame machte keine Angaben zum Verwendungszweck. Das Geld wurde sichergestellt.


Das Zollfahndungsamt München führt nun die weiteren Ermittlungen.

Hintergrundinformation Barmittel im Wert von 10.000 Euro oder mehr müssen bei einer Reise in ein Drittland (Land außerhalb der Europäischen Union) schriftlich beim Zoll angemeldet werden. Da für verschiedene Straftaten, wie zum Beispiel Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Barmittelbewegungen notwendig sind, dienen diese Anmeldungen zur Aufdeckung oder Verhinderung solcher Straftaten. Das Nicht-Anmelden ist eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von bis zu einer Million Euro belegt werden kann.

Pressemitteilung Hauptzollamt München

Rubriklistenbild: © Zoll München

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