Als Mitbringsel für Kinder gedacht

Grauenhafter Fund: Zoll entdeckt lebendige Schildkröten in Koffer

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München - Zwei lebende Schildkröten konnten Zöllner des Münchner Flughafens in der vergangenen Woche aus den Koffern eines Ehepaares retten, welche die geschützten Tiere nach Frankreich befördern wollten.

Als die Beamten den Koffer des Ehemannes kontrollierten, machten sie einem grauenhaften Fund: zwei Breitrandschildkröten waren mit Klebeband umwickelt worden, damit sie sich nicht im Gepäck bewegen konnten. Weil das nicht genug war, wurde sie jeweils auch noch in Plastiktüten gepackt und mit Koffergurten festgeschnallt.

Angesprochen auf die zwei Schildkröten im Reisegepäck, gab das Ehepaar gegenüber den Beamten an, dass sie die Tiere in einem Park in Athen gefunden hätten. Die Schildkröten seien für deren Kinder als Mitbringsel gedacht. Sie dachten sich nichts dabei, die Tiere einfach an sich zu nehmen, da sich an diesem Ort mehrere freilaufende Schildkröten befanden.

Zu dem unsachgemäßen Transport dieser Tiere hüllten sich beide Personen in Schweigen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die Tiere werden derzeit in einer Tierauffangstation gepflegt.

"Die Schildkröten sind nach den einschlägigen Artenschutzbestimmungen streng geschützt", so Marie Müller, Pressesprecherin des Hauptzollamts München.

Pressemitteilung Zoll München

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