Kontrolle am Flughafen München

Wert bei knapp 130.000 Euro - Zoll entdeckt zahlreiche Fälschungen

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München - Gefälschte Schuhe, Handtaschen, Kleidungsstücke und Accessoires hochpreisiger, namhafter Hersteller haben Zöllner am Flughafen München am 12. Februar sichergestellt.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Im Rahmen einer Kontrolle im Reiseverkehr am Flughafen München haben Zöllner bei zwei aus der Türkei kommenden Damen zahlreiche Fälschungen festgestellt.

Bereits bei der Überprüfung des ersten von neun Gepäckstücken haben die Zöllner viele Handtaschen und T-Shirts großer Marken festgestellt. Nach genauerer Betrachtung wurde jedoch schnell klar, dass es sich hierbei um Fälschungen verschiedener Hersteller handelte. Auch in den anderen Gepäckstücken entdeckten die Beamten weitere Handtaschen, Jacken, Gürtel, Schuhe und viele weitere Accessoires, bei welchen es sich um Nachahmungen handelte.


"Hätte es sich bei den Gegenständen tatsächlich um Originalwaren gehandelt, läge der Wert bei knapp 130.000 Euro", erklärte Marie Müller, Sprecherin des Hauptzollamts München.

Gegen die beiden Damen wurde ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung und wegen Verstoßes gegen das Markengesetz eingeleitet. Die Waren wurden sichergestellt. Das Verfahren dauert noch an.

Was ist Markenpiraterie?

Markenpiraterie ist das illegale Verwenden von Markennamen, Logos und Zeichen, die von Unternehmen zur Kennzeichnung ihrer Produkte im Handel eingesetzt werden. Um die Firmen vor derartigen Fälschern zu schützen, wird der Zoll in Verdachtsfällen auf Antrag der Inhaber von gewerblichen Schutzrechten tätig. So wird die Verbreitung von Fälschungen auf dem europäischen Markt verhindert.

Unabhängig vom wirtschaftlichen Schaden stellen Markenfälschungen aufgrund der meist minderwertigen Qualität auch häufig eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Im Arzneimittelbereich kann ein fehlender oder falsch dosierter Wirkstoff fatale Folgen haben.

Pressemitteilung Zoll München

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