Zug-Drama: 18-Jähriger außer Lebensgefahr

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Raubling - Ein 18-jähriger Schüler aus Raubling ist in der Nacht im Bahnhof Raubling beim Aussteigen zwischen Zug und Gleise geraten. Ein Bein wurde teilamputiert.

Wie die Bundespolizei mitteilte, war der 18-Jährige nach einem Kneipenbesuch in Rosenheim mit drei Freunden auf dem Heimweg. Während seine Freunde mit der Regionalbahn 30117 nach Brannenburg weiterfuhren, stieg er am Bahnhof Raubling aus.

Auf dem Bahnsteig winkte er noch zum Abschied ins Abteil. Ein im Wagon zu spürender Ruck veranlasste einen der Weiterreisenden einen Blick aus dem Fenster zu werfen und sah seinen Freund mit dem Rücken auf dem Bahnsteig liegen. Vermutlich rutschte der Raublinger auf dem regennassen Bahnsteig aus und kam so zwischen Bahnsteig und anfahrenden Zug.

Die jungen Leute riefen ihren Freund auf dem Handy an. Dieser konnte den Anruf entgegennehmen, bestätigte den Unfall, die schweren Verletzungen und bat um dringende Benachrichtigung eines Notarztes. Die jungen Leute im Zug verständigten sofort über Handy die Rettungskräfte, die Zugführerin veranlasste umgehend eine Streckensperrung.

Mit schweren Bein- und Beckenverletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er zunächst in ein künstliches Koma versetzt wurde. Nach Aussagen der Ärzte besteht seit den Morgenstunden keine akute Lebensgefahr mehr. Seine Freunde wurden durch das Kriseninterventionsteam (KIT) betreut.

Neben der Bundespolizei waren die Freiwillige Feuerwehr Raubling, Notarzt, Rettungsdienst und eine Streife der Polizei Brannenburg an der Bergung beteiligt. Letztendliche Klärung des Unfallhergangs wird erst nach Stabilisierung des Verletzten möglich sein.

Fotos vom Bahnhof

18-Jähriger fällt auf Gleis

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