Zwei Lkw-Unfälle auf der Autobahn: Fast 400.000 Euro Schaden

Dachau/Langwied - Bei zwei Lkw-Unfällen auf der Autobahn München-Stuttgart ist am Donnerstag Sachschaden in einer Gesamthöhe von fast 400.000 Euro entstanden. Ein Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt.

Bilder vom Unfall

Unfall A8 vor Ausfahrt Dachau

Kurz vor 10 Uhr krachte es am Autobahndreieck Eschenried. Der 41 Jahre alte Fahrer eines Renault-Sattelzuges aus dem Landkreis Pfaffenhofen rammte auf dem Standstreifen einen Pannen-Lkw aus Ungarn. Die schwer beschädigte Zugmaschine des Pfaffenhofeners prallte zunächst nach links ab, schleuderte auf eine Böschung und kippte um. Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt. Mit Verdacht auf mehrere Brüche wurde er ins Klinikum Harlaching geflogen. Der Fahrer des ungarischen Lkw befand sich ebenfalls in seinem Führerhaus. Er erlitt Prellungen und einen Schock.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden. Den Schaden an dem mit Lebensmitteln beladenen Lastzug des Pfaffenhofeners schätzt die Polizei auf 200.000 Euro, der Schaden am ungarischen Lkw, der Elektroteile geladen hatte, beträgt rund 100.000 Euro. Nach der Sperrung kam es auf der A8 und auf der Eschenrieder Spange zu Staus und Behinderungen. Gegen 12.30 Uhr ereignete sich auf Höhe der ersten Unfallstelle abermals ein Auffahrunfall mit zwei Lastzügen. Verletzt wurde niemand. Der Schaden an den beiden Lkw beträgt 85.000 Euro.

(mm)

Rubriklistenbild: © Gaulke

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