"Blick aus Distanz relativiert so manches"

Astronaut Reiter: Perspektivenwechsel durch All-Flug

Aus dem Weltall auf die Erde schauen - das könnte so einige Probleme lösen helfen, meint der deutsche Astronaut Thomas Reiter. Foto: Ingo Wagner
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Aus dem Weltall auf die Erde schauen - das könnte so einige Probleme lösen helfen, meint der deutsche Astronaut.

Hannover - Der deutsche Astronaut Thomas Reiter (58) hat jeweils mehrere Monate auf der russischen Raumstation Mir und der Internationalen Raumstation ISS verbracht. Das wirkte sich auf seine Sicht der Welt aus.

Der Blick aus einer Weltraumstation relativiert nach Ansicht des  so manche Probleme auf der Erde. "Man bekommt einen Geschmack von der Unendlichkeit. Und man bekommt ein Gefühl, wie winzig klein die Erde in Wirklichkeit ist", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, dem rund 30 Tageszeitungen angehören. "Ich wünschte mir, dass eher morgen als übermorgen möglichst viele Menschen diesen Blick erleben können. Ich bin fest davon überzeugt, dass das mehr als alles andere dazu beitragen könnte, die Probleme und Konflikte, die wir heute auf der Erde miteinander haben, zu überwinden", sagte Reiter.

Astronaut Gerst: Die besten Bilder seines Weltraum-Trips

Astronaut Gerst
Fast ein halbes Jahr hat der deutsche Astronaut Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS geforscht: Wir zeigen die besten Bilder seines Aufenthalts im All. © Nasa/dpa
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Daumen hoch: Erschöpft aber wohlauf sieht man Alexander Gerst nach der Landung eingehüllt in einer Decke. © dpa
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Am Montag landete Alexander Gerst mit seinen beiden Kollegen in der Steppe von Kasachstan. © dpa
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In dieser Sojus-Kapsel sind die Raumfahrer gelandet. © AFP
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Regelmäßig zeigt Alexander Gerst Fotos der Erde aus 400-Kilometer-Entfernung. Hier de3r "Froschsee", der Krasnopavlivsk Stausee in der Ukraine. © Alexander Gerst/ESA/NASA/dpa
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Das Foto von Astronaut Alexander Gerst aus der Internationalen Raumstation, veröffentlicht am 09.11.2014, zeigt Berlin. © Alexander Gerst/ESA/dpa
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Das Bild vom 22. Juli zeigt die Insel Guadalupe. © Alexander Gerst/ESA/NASA/dpa
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"Mein traurigstes Foto" bezeichnete Alexander Gerst dieses Bild vom 22. Juli, das Israel und Gaza bei Nacht zeigt. © ESA/NASA/dpa
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Dieser Schnappschuss von Alexander Gerst vom 16. September 2014 zeigt Polarlichter über der Erde aus der Sicht im All. © Alexander Gerst/ESA/NASA/dpa
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Alexander Gerst in seinem Raumanzug auf der Internationalen Raumstation ISS. © ESA/NASA
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Ein Selfie von Alexander Gerst und seinen Kollegen auf der ISS: Elena Serova, Maxim Suraev, Alexander Samokutyaev, Reid Wiseman und Barry Wilmore. © ESA/NASA/dpa
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Fast ein halbes Jahr hat der deutsche Astronaut Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS geforscht: Wir zeigen die besten Bilder seines Aufenthalts im All. © NASA/ESA/dpa
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Gerst bereitet sich auf einen Außeneinsatz vor. © ESA/NASA
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Alexander Gerst (r.) und Reid Wiseman bei Arbeiten im All. © EPA/NASA TV
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Alexander Gerst und Reid Wiseman bei Arbeiten im All. © NASA
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Alexander Gerst (M.) im Trikot der Fußball-Nationalelf, neben seinen kahl rasierten US-Kollegen Reid Wiseman (r) und Steve Swanson an Bord der ISS. Dieses Foto postete Gerst am 27. Juni auf Facebook. Vorangegangen war eine Wette, nach der sich bei einem WM-Sieg der deutschen Fußballer über die USA die beiden US-Astronauten den Kopf rasieren lassen würden. Bei einem Sieg der USA hätte sich Gerst die US-Flagge auf den kahlen Kopf malen lassen. © Alexander Gerst/NASA/dpa
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Am 28. Mai dockte die Sojus TMA 13M-Kapsel an der Raumstation an. © NASA/dpa
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Dieses Foto postete Alexander Gerst am 20. Juni auf Twitter. © Alexander Gerst/NASA/dpa

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dpa

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