Laschet warnt: "Jeder Einzelne hat es in der Hand"

Coronavirus: NRW droht Ausgangssperre - Samstag ist entscheidend

Coronavirus: NRW droht Ausgangssperre
+
Coronavirus: NRW droht Ausgangssperre

NRW droht wegen des Coronavirus eine Ausgangssperre. Wenn die Zahl der Covid-19-Infizierten weiter stark steigt und die Menschen am Samstag ins Freie strömen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet warnt.

NRW - Den Menschen in NRW droht wegen des Coronavirus eine Ausgangssperre. Zwar ruht das öffentliche Leben in NRW weitgehend. Doch das Ausgehverbot wird wohl kommen, sollte die Zahl der Covid-19-Infizierten weiter stark steigen – und die Menschen das sonnige Wetter am Samstag (21. März) nutzen, um sich draußen zu treffen.

„Jeder Einzelne hat es in der Hand zu verhindern, dass es Ausgangssperren gibt“, warnt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Kanzleramtschef Helge Braun wird deutlicher: „Der Samstag ist ein entscheidender Tag. Wir werden uns das Verhalten der Bevölkerung an diesem Wochenende anschauen." Am Samstag werde sich zeigen: Folgt die Mehrheit den Anweisungen, freiwillig zu Hause zu bleiben?

In den vergangenen Tagen war das nicht so. Viele nutzten das T-Shirt-Wetter, um sich im Freien zu treffen. Eisdielen und Cafes waren voll. Am Rheinufer in Köln ließen am Mittwochabend 600 Menschen auf engstem Raum den bis dato wärmsten Tag des Jahres ausklingen. 

Dortmund, die drittgrößte Stadt in NRW, hat solchen Aktionen einen Riegel vorgeschoben. Sie hat am Freitag (20. März) wegen der Coronavirus-Pandemie Ansammlungen im öffentlichen Raum von mehr als vier Personen verboten. Ausgangsbeschränkungen dieser und schärferer Art drohen nun ganz NRW - mit erheblichen Auswirkungen, schreibt WA.de*.

*WA.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital- Redaktionsnetzwerks.

Kommentare