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Wegen sich zuspitzender Energiekrise

Drastischer Schäuble-Appell: „Dann zieht man halt einen Pullover an – oder zwei...“

Wolfgang Schäuble
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Ex-Finanzminister Wolfgang Schäuble.

Berlin – Nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter müssen die Menschen in Deutschland erkennen, dass Russlands Krieg gegen die Ukraine länger dauern könnte. Auch Ex-Finanzminister Wolfgang Schäuble (80) hat sich hierzu zu Wort gemeldet - mit bemerkenswerten Sätzen.

Der frühere Bundestagspräsident und Ex-Finanzminister Wolfgang Schäuble die Menschen in Deutschland angesichts der Energiekrise auf Entbehrungen im Winter „eingestimmt“. Für den Fall des Falles sagte Schäuble am Montagabend (10. Oktober) bei Bild TV: „Dann zieht man halt einen Pullover an. Oder vielleicht noch einen zweiten Pullover. Darüber muss man nicht jammern, sondern man muss erkennen: Vieles ist nicht selbstverständlich.“ Auch sollte man ein paar Kerzen, Streichhölzer und eine Taschenlampe zu Hause haben - für den Fall eines Stromausfalls, riet der CDU-Politiker.

Nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter müssen die Menschen in Deutschland zudem darüber aufgeklärt werden, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine noch längere Zeit dauern könnte, was der „Auslöser“ für Schäubles Sätze gewesen sein könnte.. „Auch unsere Bevölkerung muss darauf eingestellt werden, dass dieser Krieg womöglich noch zwei Jahre gehen kann und dass er sich ausweitet“, sagte Kiesewetter dem Sender Welt. Die kritische Infrastruktur sei unter Druck. „Es wird nicht nur auf ukrainischem Boden stattfinden, das ist auch ein Krieg gegen uns“, sagte Kiesewetter.

Russlands Präsident Putin gehe es darum, Angst und Schrecken zu verbreiten. „Und viele Bilder sehen wir ja gar nicht, weil sie so furchtbar sind. Und das ist etwas, was unserer Bevölkerung auch immer klar sein muss: Der Krieg ist schlimmer, als manche Bilder anmuten lassen“, so Kiesewetter.

mw (mit Material von dpa)

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