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Grüne mit neuem Vorschlag

Kommen gleich zwei Nachfolger des 9-Euro-Tickets?

Ein Mann hält ein 9-Euro-Ticket in der Hand, im Hintergrund fährt ein Zug der Deutschen Bahn.
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Bekommt das 9-Euro-Ticket einen Nachfolger?

Das 9-Euro-Ticket stieß größtenteils auf positive Resonanz. Damit diese nach Ende August nicht einfach so von der Erdoberfläche verschwindet, machen sich Politiker ernsthafte Gedanken, um einen potenziellen Nachfolger auf die Beine zu stellen - oder gar zwei?

Berlin – In der Debatte um eine Nachfolge für das 9-Euro-Ticket schlagen Grünen-Politiker ein Regionalticket für 29 Euro und ein bundesweit gültiges Ticket für 49 Euro im Monat vor. Das geht aus einem Konzeptpapier von Parteichefin Ricarda Lang, Fraktionschefin Katharina Dröge und dem nordrhein-westfälischen Verkehrsminister Oliver Krischer hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und über das zuerst das ARD-Hauptstadtstudio berichtete.

Dröge möchte „Klima helfen und Menschen entlasten“

„Es ist an der Zeit, jetzt ernsthaft über eine Anschlusslösung für das 9-Euro-Ticket zu verhandeln“, sagte Dröge der dpa. Die beiden vorgeschlagenen Tarife könnten dem Klima helfen und zugleich Menschen entlasten. «Mit dem Abbau des Dienstwagenprivilegs legen wir zudem eine überzeugende Finanzierungsmöglichkeit vor», sagte Dröge.

Das Regionalticket für 29 Euro soll sich vor allem an Pendler wenden, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Es soll „mindestens landesweit, aber auch für Regionen wie Berlin-Brandenburg oder Bremen-Hamburg-Niedersachsen“ gelten. Zusätzlich soll es laut Papier ein „49-Euro-Ticket für ganz Deutschland“ geben, das ähnlich einfach funktioniert wie das aktuelle 9-Euro-Ticket. Ebenso wie letzteres sollen auch die vorgeschlagenen Tickets nur für den Nah- und Regionalverkehr gelten.

Wie soll die Finanzierung klappen?

Zur Finanzierung wollen die Grünen das Dienstwagenprivileg beschneiden, mit dem Unternehmen Kosten für Firmenwagen steuerlich absetzen können. Vor allem der CO2-Ausstoß soll dabei stärker berücksichtigt werden. „Die daraus resultierenden Mehreinnahmen für Bund und Länder könnten nahtlos in die Finanzierung der günstigen Tickets fließen“, heißt es in dem Papier. Man sei aber auch zu Gesprächen über andere Finanzierungswege bereit.

Die Verkehrsunternehmen rechnen mit deutlichem Subventionsbedarf: Selbst ein Ticket für 69 Euro würde nach Angaben des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen jährliche Mehrkosten von zwei Milliarden Euro bedeuten.

dpa/mck

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