Erschreckender Vorfall in Berliner Schrebergarten

Polizei findet stark blutenden Mann: Er hatte sich entmannt und sein Glied weggeworfen

Berlin - Manche Dinge sind nur sehr schwer vorstellbar. So erging es auch einer Streifenbesatzung im Berliner Südosten, als sie in der Nacht zum Mittwoch einen stark blutenden Mann in einem Gebüsch auffanden. 

Am 27. Mai um kurz nach Mitternacht ging bei der Polizeiwache ein Notruf ein. Sofort rückten Beamte in die Michael-Brückner-Straße nach Berlin-Schöneweide aus. Dort fanden die Beamten in einem Schrebergarten einen zwischen den Beinen stark blutenden Mann, wie berliner-kurier.de berichtet. 

Der hinzugerufene Notarzt und die Besatzung des Rettungsdienstes kümmerten sich umgehend um den winselnden Mann. Dabei wurde klar, dass der stark alkoholisierte Mann sich selbst entmannt und anschließend sein Glied weggeworfen hatte.

Beim dritten Versuch abgeschnitten

Er habe drei Versuche gebraucht, schilderte der Mann den Polizisten unter starken Schmerzen. Eine weitere Befragung war aufgrund der Schmerzbehandlung noch nicht möglich. 

Der Mann wurde nach der Erstversorgung umgehend in das Unfallkrankenhaus Marzahn gebracht. Dort wollte man das Geschlechtsteil wieder annähen. Das Problem war jedoch, dass das Glied trotz umfangreicher Suche nicht mehr aufgefunden werden konnte. 

Warum der Mann sich dieses Leid zufügte, ist derzeit noch unklar. Auch eine versuchte Selbsttötung konnte die Polizei noch nicht ausschließen. 

Berichterstattung bei Suizid:

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

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