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Unglaublich Szenen in Berlin: Mann sticht auf Lkw-Fahrer ein

Wahnsinn! Klima-Kleber verhindern schnelle Rettung von lebensgefährlich verletzter Frau

Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr stehen an der Bundesallee in Berlin-Wilmersdorf, wo eine Radfahrerin bei dem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen lebensgefährlich verletzt wurde. Die Verletzte sei unter dem Betonmischer eingeklemmt worden, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit.
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Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr stehen an der Bundesallee in Berlin-Wilmersdorf, wo eine Radfahrerin bei dem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen lebensgefährlich verletzt wurde. Die Verletzte sei unter dem Betonmischer eingeklemmt worden, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit.

Es ist kaum zu glauben. Weil Klima-Kleber an mehreren Stellen in Berlin mit Blockaden für Behinderungen im Verkehr sorgten, konnten Rettungskräfte der Feuerwehr einer in Lebensgefahr schwebender Frau nicht zur Hilfe eilen. Doch die vermeintlichen „Klima-Retter“ waren nicht die einzigen Personen, welche für Kopfschütteln sorgten.

Berlin - Am Montag (31. Oktober) kam es in den Morgenstunden in Berlin-Wilmersdorf zu einem schrecklichen Unfall. Eine Radfahrerin - um die 50 Jahre alt - war unter einen Betonmischer geraten und dort eingeklemmt worden. Die Frau sei zwar ansprechbar gewesen, habe aber lebensgefährliche Verletzungen davongetragen, hieß es.

Umgehend wurde die Rettungskette in Gang gesetzt und zahlreiche Ersthelfer eilten zur Unfallstelle. Doch Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr sind nach Angaben eines Sprechers wegen Protesten von Klimademonstranten verspätet an dem Unfallort eingetroffen. Die Kollegen hätten mit einem sogenannten Rüstwagen mit Spezialtechnik, die etwa zum Anheben schwerer Lasten eingesetzt wird, eine „recht relevante Zeit“ im Stau auf der Stadtautobahn A100 gestanden, sagte Sprecher Rolf Erbe der Deutschen Presse-Agentur. „Die Rettung hat sich dadurch zeitlich verzögert.“

Nach Angaben des Sprechers sollte die Spezialtechnik bei der Versorgung der lebensgefährlich verletzten Radfahrerin bzw. der Bergung des Betonmischers helfen. Da die Technik nicht zur Verfügung stand, habe man an der Unfallstelle improvisieren müssen, berichtete der Sprecher verärgert. Wie, wird aus ermittlungstaktischen Gründen nicht benannt – denn solche Details werden Gegenstand des zu erwartenden Verfahrens sein, schreibt bz-berlin.de

Unbekannter sticht auf Lkw-Fahrer ein

Doch damit nicht genug. Angaben der Feuerwehr zufolge wurde auch der 64-jährige Lkw-Fahrer, welcher am Unfall beteiligt war, verletzt. Er soll von einer unbekannten Person angegriffen worden, als er nach dem Unfall aus seinem Lkw stieg, um nach der Radfahrerin zu sehen. Der Unbekannte habe den 64-jährigen mit einem Messer attackiert und ihm Stichverletzungen zugefügt. Mehrere Passanten standen nach Informationen der Bildzeitung zudem unter Schock. Etwa 40 Kräfte der Feuerwehr seien vor Ort, hieß es weiter. Die Polizei ermittelt in viele Richtungen.

Die Klimademonstranten hatten am Montagmorgen erneut an mehreren Stellen in Berlin mit Blockaden für Behinderungen im Verkehr gesorgt. So war etwa die A100 in Höhe des Dreiecks Funkturm in Richtung Neukölln und die Überleitung zur A115 gesperrt.

„Dickköpfige Aktivisten“ schädigen Allgemeinheit

„Nun ist eingetreten, wovor wir immer gewarnt haben“, meint Frank Balzer, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, gegenüber morgenpost.de. „Wenn Rettungskräfte nicht arbeiten können, weil dickköpfige Aktivisten die Allgemeinheit schädigen, ist Schluss.“ Die Justiz müsse mit all ihren Möglichkeiten durchgreifen, das Strafmaß ausgeschöpft werden. „Wer Menschenleben riskiert, begeht keine Ordnungswidrigkeit mehr“, so Balzer.

Und auch Benjamin Jendro, Sprecher der Berliner Polizeigewerkschaft, merkte gegenüber bz-berlin.de an: „Spätestens jetzt sollte man sich mal vom Märchen des harmlosen Protests verabschieden. Wer Verkehrswege blockiert, riskiert die innere Sicherheit und nimmt auch bewusst in Kauf, dass Menschen in Not länger auf Hilfe von Polizei und Feuerwehr warten müssen.“

Und weiter: „Bei diesen Guerilla-Aktionen im Zeichen des Klimas werden die aktuellen Folgen für unser demokratisches Zusammenleben nicht mitgedacht und fahrlässig mit der Gesundheit der Bevölkerung gespielt.“

mz

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