„Bielefeld gibt's doch gar nicht“

Bielefeld-Verschwörung: Stadt will mit 600-Kilo-Gedenkstein Schlussstrich ziehen 

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Die „Bielefeld-Verschwörung“: Die Stadt Bielefeld hatte eine Million Euro für den Beweis ausgesetzt, dass es die Stadt nicht gibt. 

Gibt es Bielefeld oder nicht? Um die Existenz ihrer Stadt zu beweisen wurden eine Million Euro ausgelobt. Die Verschwörungstheorie soll endlich entkräftet werden. Nun gibt es endlich ein Ergebnis. 

Update vom 17. September 2019: Die „Bielefeld-Verschwörung“ hat wohl nun endlich ein Ende. Seit Jahrzehnten wabberte ein Gerücht im Internet, dass die Existenz der Stadt Bielefeld anzweifelte. Der Grund: vor 25 Jahren tauchte ein satirisch gemeinter Text auf, der die Stadt in Ostwestfalen bis heute beschäftigte. Ein Wettbewerb mit einem Preisgeld von einer Million Euro sollte nun die leidige Diskussion beenden. 

„Wir verabschieden uns von der Mär, dass es uns gar nicht gibt“, sagte Oberbürgermeister Pit Clausen gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Deshalb wurde nun ein 600 Kilo schwerer Gedenkstein in der Altstadt aufgestellt. Der Findling soll an das Ende der „Bielefeld-Verschwörung“ erinnern. Denn: „Die gibt's doch gar nicht“ - im Gegensatz zur Stadt selbst.

Die „Bielefeld-Verschwörung“: Die Stadt Bielefeld hatte eine Million Euro für den Beweis ausgesetzt, dass es die Stadt nicht gibt. 

Bielefeld-Verschwörung: Stadt lobt eine Million Euro aus

Erstmeldung vom 22. August 2019:

Bielefeld - Bielefeld hat eine Million Euro für den Beweis ausgesetzt, dass es die Stadt nicht gibt. Die Marketing-Abteilung der Stadt will damit einer hartnäckigen Verschwörungstheorie öffentlichkeitswirksam ein Ende bereiten. Vor 25 Jahren war im Internet ein satirisch gemeinter Text aufgetaucht, in dem behauptet wurde, die ostwestfälische Stadt existiere nicht. Der Witz wurde zum Selbstläufer, der Spruch „Bielefeld gibt's doch gar nicht“ zum Dauerbrenner.

Gibt es Bielefeld überhaupt? Verschwörungstheorie hält sich hartnäckig

Am Mittwoch stellte die Stadt nun ihr PR-Gegenrezept vor - pünktlich zum Jubiläum der sogenannten Bielefeld-Verschwörung: „Wenn du beweisen kannst, dass es Bielefeld wirklich nicht gibt, gewinnst du 1 Million Euro“, wirbt Bielefeld-Marketing auf der eigens eingerichteten Wettbewerbs-Homepage. Der Kreativität seien keine Grenzen gesetzt - „nur unumstößlich müssen die Perlen deiner Weisheit sein“.

Gleichzeitig betonen die Macher der Aktion, man meine es durchaus ernst mit dem Millionengewinn, gehe aber zu 99,9 Prozent davon aus, jeden Beweis widerlegen zu können. „Ihr müsstet immerhin mal eben so das Zentrum einer der stärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands „verschwinden“ lassen“, ist weiter zu lesen.

Video: Verschwörungstheorie zu Bielefeld 

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dpa

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