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Mit dunklem Kastenwagen vor Notaufnahme abgeliefert

Kuriose Szenen in Bochum: Unbekannte bringen lebensgefährlich Verletzten in Klinik und hauen ab

Kurioser Vorfall in Bochum: Mehrere Unbekannte haben einen 40-Jährigen mit lebensgefährlichen Stichverletzungen in eine Klinik gebracht und anschließend das Weite gesucht. Die Polizei ermittelt.

Bochum – Wilde Szenen spielten sich am späten Sonntagabend (24. Juli) im Bochumer Stadtteil Wattenscheid ab. Gegen 23.10 Uhr fuhr Polizeiangaben zufolge ein dunkler Kastenwagen am dortigen Martin-Luther-Krankenhaus vor. Drei Personen sprangen aus dem Fahrzeug, übergaben einen Verletzten mit Kopfverband an das Personal der Notaufnahme und machten sich sofort wieder aus dem Staub – ohne ihre Personalien zu hinterlassen.

Die zuständigen Beamten vermuten, dass es sich bei den Unbekannten jeweils um Männer gehandelt haben dürfte. Allesamt sollen demnach mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben. „Bei der anschließenden Untersuchung der Verletzungen stellte sich heraus, dass diese lebensbedrohlich waren“, so die Polizei. „Der Mann verfügte über mehrere Stich- und Schnittverletzungen am Oberkörper und des Weiteren über Kopfverletzungen. Eine anschließende Notoperation war die Folge.“

Verletzter noch immer nicht vernehmungsfähig

Mittlerweile habe sich der Gesundheitszustand des Patienten zwar stabilisiert, eine Vernehmung des schwerst verletzten Mannes sei jedoch auch Tage nach dem Vorfall bislang noch nicht möglich gewesen. Die Polizei hat nach Erhalt der Benachrichtigung durch das Krankenhaus eine Mordkommission eingesetzt. Die bisherigen Ermittlungen gestalten sich komplex.

Sicher sei nur, dass es sich um einen 40-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz handele, teilte die Polizei mit. Unklar sind derzeit neben der Identität der drei Personen, die den Verletzten in die Klinik brachten, auch die Hintergründe zu den schweren Verletzungen.

aic mit Material der dpa

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

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