"Es ist schrecklich was dieses Monster getan hat"

Apotheker-Skandal: Lara (8) kämpft für ihre verstorbene Mutter

Bottrop - Die kleine achtjährige Lara kämpft vor der Alten Apotheke in Bottrop für Gerechtigkeit. Weil ein 46-jähriger Apotheker ihrer Mutter gestreckte Medikamente gegeben haben soll, verstarb die Frau an den Folgen ihrer Krebserkrankung. 

Bereits vor zwei Tagen berichteten wir von einem schamlosen Apotheker, der Schein-Medikamente an an Krebs erkrankte Patienten ausgab um sich zu bereichern. Insgesamt wurde der Apotheker aus Bottrop wegen 61.980 Arzneimittelverstößen angeklagt. Nun berichtet Bild.de vom einem Kind, welches durch das Fehlverhalten des 46-Jährigen seine Mama verloren habe. 

Lara (8) demonstriert mit einem Schild um den Hals für Gerechtigkeit vor der Bottroper Apotheke des Pfusch-Apothekers. Auf das Schild hat sie folgendes geschrieben: "Es ist schrecklich was dieses Monster gemacht hat. Es gibt viele Leute, die noch in die Alte Apotheke rein gehen! Mama hat die Medikamente bekommen und ist leider verstorben. :( Ich hasse die Alte Apotheke!" 

"Der soll für immer ins Gefängnis!"

Trotz Chemotherapie, gemischt vom Angeklagten, breitete sich der Krebs im Körper der 44-jährigen Mütter rasant aus und konnte nicht mehr aufgehalten werden. "Schlimm finde ich die­sen bösen Mann, der mei­ner Mama nicht die Me­di­zin ge­ge­ben hat, die sie brauch­te. Nur damit er noch mehr Geld hat. Und Mama ist des­halb jetzt tot. Der soll für immer ins Ge­fäng­nis!“, erklärt die Achjährige gegenüber Bild.de. 

Das gemeinnützige Recherchezentrum namens Correctiv.ruhr beschäftigt sich seit längerem mit einem der größten Medizinskandale der Nachkriegszeit:

Rubriklistenbild: © picture alliance / Jens Kalaene/

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