Mehrere Objekte durchsucht

Riesenrazzia in Berlin am Morgen: GSG9 und SEK stürmen diverse Gebäude - Polizei bestätigt Festnahmen

Polizisten stehen an einer durch ein Polizeifahrzeug blockierten Straße.
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Polizisten stehen an einer durch ein Polizeifahrzeug blockierten Straße (Symbolbild).

Am Morgen durchsuchten Hunderte Einsatzkräfte mehrere Objekte in Berlin und Brandenburg vor dem Hintergrund von Clankriminalität.

Update vom 18. Februar, 12.10 Uhr: An der großen Razzia gegen kriminelle Mitglieder eines arabischstämmigen Clans und weitere Verdächtige sind am Donnerstag rund 500 Polizisten aus Berlin, Brandenburg und von der Bundespolizei beteiligt gewesen. Durchsuchungen gab es in den Stadtteilen Neukölln, Spandau, Wedding, Moabit, Schöneberg und Reinickendorf, wie die
Polizei über Twitter mitteilte. Zwei Verdächtige wurden demnach verhaftet. Es gab 30 Durchsuchungsbeschlüsse, die an 22 Orten
vollstreckt wurden.

Fotos zeigten, wie zahlreiche vermummte Polizisten sich vor Mietshäusern postiert hatten. Andere Polizisten führten einen Mann
ab. Der Verdächtige trug eine Decke über dem Kopf, damit sein Gesicht nicht fotografiert werden konnte. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) erklärte, der Rechtsstaat müsse zeigen, „dass er präsent ist und sich Organisierte Kriminalität nicht
lohnt“.

Riesenrazzia in Berlin am Morgen: GSG9 und SEK stürmen diverse Gebäude - Offenbar Schlag gegen Clan

Ursprungsmeldung vom 18. Februar 2020: Wie die Berliner Polizei über Twitter mitteilte, durchsuchten am Morgen mehrere hundert Einsatzkräfte und Spezialeinsatzkräfte diverse Objekte. Hintergrund soll organisierte Clankriminalität sein. Seit 6 Uhr seien Kräfte der Polizei Berlin und Brandenburg, des Bundeskriminalamts, der Bundespolizei Berlin und der Steuerfahndung im Einsatz.

„Hintergrund sind eine Auseinandersetzung zwischen arabisch- und tschetschenischstämmigen Personen im November 2020 sowie Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Berlin zu Waffen- und Drogenhandel sowie Ermittlungen des Finanzamtes“, schrieb die Polizei.

Razzia in Berlin und Brandenburg: Über 20 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt

Laut Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Berlin vollstrecken Ermittler von BKA und LKA derzeit über 20 Durchsuchungsbeschlüsse und mehrere Haftbefehle wegen des Verdachts des organisierten Drogenhandels.

Wie die Polizei laut Focus Online mitgeteilt haben soll, sind 25 Objekte in Berlin und Brandenburg betroffen. Laut Spiegel wird auch eine Lagerhalle in Brandenburg durchsucht, in der die Beschuldigte erhebliche Mengen an Drogen für den Weiterverkauf in Fässer verpackt haben soll.

Der Bild zufolge richtete sich die Razzia vor allem gegen Mitglieder der arabischen Großfamilie Remmo. Nach Bild-Informationen sollen neben Kräften des SEK auch die GSG9 im Einsatz gewesen sein.

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