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Das sagt der Meridian und die BRB

Jetzt ist es fix: Mega-Streik bei der Deutschen Bahn schon ab heute Abend - auch Nahverkehr betroffen

BRB Bayerische Regiobahn (Symbolbild)
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BRB Bayerische Regiobahn (Symbolbild)

Seit Jahren gibt es Streitigkeiten zwischen Lokführer-Gewerkschaften und der Deutschen Bahn. Thema sind dabei immer wieder die Bezahlung der Zugführer und deren Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hat nach erneut gescheiterten Verhandlungen neue Streiks angekündigt.

Frankfurt - Wie GDL-Chef Claus Weselsky auf einer Pressekonferenz bekannt gab, werden in ganz Deutschland massive Streiks den Bahnverkehr in den kommenden Tagen lahmlegen. Die Gewerkschaft stimmte bei einer Urabstimmung mit einer gigantischer Mehrheit von 95 Prozent für die Streiks. Noch am Dienstagabend (10. August) ab 19 Uhr werde der Güterverkehr bestreikt. Ab dem 11. August um 2 Uhr morgens werde auch der Personennahverkehr komplett bestreikt. „Das ist ein bundesweiter Streik“ betonte Weselsky explizit.

97 Prozent Zustimmung

Auch viele Beamte und Kollegen aus den DB-Unternehmen, in denen die GDL keine Urabstimmung durchgeführt hat, haben ihre Solidarität bekundet. Von diesen Antworten unterstützen 97 Prozent den Kurs der GDL. „Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei unseren Mitgliedern bedanken. Ohne diesen Rückhalt wären wir nicht das, was wir sind“, versicherte Weselsky.

BRB nicht von Streiks betroffen

Wie rosenheim24.de im Gespräch mit der Pressesprecherin der BRB, Annette Luckner, in Erfahrung bringen konnte, sind die Lokführer der Bayerischen Regio Bahn nicht von den Streiks betroffen. Allerdings wollte Luckner nicht ausschließen, dass es dennoch zu Verzögerungen und Beeinträchtigungen kommen könnte, falls sich DB-Fahrdienstleiter den Streiks anschließen sollten, auf diese habe die BRB allerdings keinen Einfluss.

Die GDL sagte des Weiteren der Deutschen Bahn den Arbeitskampf an: „Während sich die Führungskräfte mit Altersversorgungssystemen bis zu 20.000 Euro monatlich genehmigen, sollen den Lokomotivführern von ihren 150 Euro Betriebsrente auch noch 50 Euro weggenommen werden. „Das schlägt dem Fass den Boden aus. Diese Ungerechtigkeit werden wir nicht zulassen“, so Chef Weselsky.

Nahverkehr der DB für zwei Tage fast lahmgelegt

Die Streiks seien vorerst bis Freitag (13. August), ebenfalls 2 Uhr, angesetzt, so Weselsky. Die GDL-Forderungen seien nicht verhandelbar. Der Personenverkehr wird damit für volle zwei Tage praktisch lahmgelegt. Auf eine Journalisten-Frage schickt Weselsky noch eine Drohung hinterher: „Ich glaube, niemand möchte herausfinden, wie lange wir streiken können.“

nt

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