Täter leidet an Wahnvorstellungen

Mann tötet eigene Mutter - dann lüftet er Grusel-Geheimnis aus Berlin

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Ein Mann aus Cloppenburg soll neben seiner Mutter auch einen Mann in Berlin getötet haben. Er wurde in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht (Symbolfoto).

Ein 34-Jähriger hatte im April 2018 seine Mutter getötet und kam in ein psychiatrisches Krankenhaus. Er soll auch die Tötung eines Mannes eingeräumt haben, das Motiv ist unklar.

  • Ein 34-jähriger Mann aus Cloppenburg hat seine eigene Mutter getötet
  • Am Landgericht Oldenburg wurde ein Urteil gefällt
  • Der 34-Jährige hat nun auch die Tötung eines Mannes in Berlin gestanden

Cloppenburg - Im April 2018 hatte ein 34-Jähriger aus Cloppenburg seine Mutter getötet. Nach einem Urteil des Landgerichts Oldenburg war der Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Er soll eingeräumt haben, bereits im Mai 2017 Stefan U. in Berlin getötet zu haben, wie nordbuzz.de* berichtet.

Mann aus Cloppenburg tötet eigene Mutter - dann räumt er weitere Tat in Berlin ein 

Nach Angaben der NWZ konnte die Tötung von Stefan U. aufgeklärt werden. Der ebenfalls 34-Jährige war im Mai 2017 mit etlichen Stichverletzungen im Volkspark Friedrichshain aufgefunden worden. Tatverdächtig ist der Mann aus Cloppenburg.

Er wurde nach einem Urteil des Landgerichts Oldenburg als schuldunfähig eingestuft und in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht, weil er im April 2018 seine Mutter getötet hatte.

In Oldenburg wurde zudem ein Mann aus Cloppenburg als "geheilt" aus der Psychiatrie entlassen und missbrauchte anschließend Kinder, wie nordbuzz.de berichtet.

Psychische Erkrankung: Mann aus Cloppenburg tötet Stefan U. in Berlin und dann eigene Mutter 

Stefan U. und der Täter kannten sich nach Ermittlungen nicht. Sie sollen sich zufällig am Tatort in Berlin begegnet sein, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Eine Motivation für die Tat konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Es wird allerdings davon ausgegangen, dass auch hier die psychische Erkrankung des Verdächtigen eine Rolle spielte.

Der Mann aus Cloppenburg hielt sich wiederholt in Berlin auf, auch 2017 für mehrere Monate. Er leidet nach Polizeiangaben unter massiven Wahnvorstellungen. Demnach führte eine DNA-Spur am Opfer zum Tatverdächtigen geführt. Er räumte die Tat ein und offenbarte in einer Vernehmung auch Täterwissen.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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